Volkswagen Nach GTI, GTD und GTE kommt jetzt GTX

Autor: Christoph Seyerlein

Auch seinen Elektroautos stellt Volkswagen eine eigene Performance-Marke zur Seite. Erstes GTX-Modell wird der ID 4. Wir verraten, wie er sich von den „Standard“-Fahrzeugen unterscheiden wird.

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Am 28. April wird Volkswagen sein erstes GTX-Modell präsentieren.
Am 28. April wird Volkswagen sein erstes GTX-Modell präsentieren.
(Bild: Volkswagen)

VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer ist überzeugt: „Nachhaltigkeit und Sportlichkeit schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich intelligent.“ Für Nachhaltigkeit soll bei den Wolfsburgern immer mehr die vollelektrische ID-Familie stehen. Sportlichkeit verbindet man bei VW vor allem mit dem Kürzel GTI.

Seit einiger Zeit hat der Hersteller parallel zu den Peformance-Benzinern und -Dieseln (GTD) mit GTE auch eine Sport-Einheit für seine Plug-in-Hybride etabliert. Bald wird es Power-Modelle ebenfalls für die reinen Stromer geben: Am 28. April stellt der Hersteller das Topmodell des VW ID 4 vor – mit dem Namenszusatz GTX.

Allradantrieb dank zusätzlichem Elektromotor

Jene drei Buchstaben sollen künftig für alle reinelektrischen Performance-Modelle der ID-Familie stehen. Welchen Leistungsunterschied das im Falle des ID 4 ausmacht, verrät VW noch nicht. Gerüchten zufolge soll das Auto aber 306 PS leisten. Das wären deutlich mehr als die 204 PS, die der SUV bislang maximal im Angebot hat. Offenbar soll auch die Höchstgeschwindigkeit steigen, und zwar von 160 auf 180 km/h. Die Reichweite dürfte im Gegenzug etwas sinken. Aktuell stehen beim ID 4 maximal 522 Kilometer im Datenblatt.

Offiziell verrät VW bis dato nur, dass der ID 4 GTX einen zusätzlichen Elektromotor an der Vorderachse bekommt. Damit hat das Auto dann einen Allradantrieb an Bord. Optisch soll sich das Topmodell von den anderen beispielsweise durch eine eigene Licht-Signatur unterscheiden.

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Fachredakteur Next Mobility