Auto-Abo Nach über 1.000 Abos – Finn Auto sammelt 20 Millionen Euro ein

Autor: Christoph Seyerlein

Teils namhafte Investoren stecken Geld in das Auto-Abo-Start-up Finn Auto. Die Münchner haben seit ihrer Gründung vor knapp einem Jahr mehr als 1.000 Abos vermarktet. 2021 sollen es deutlich mehr werden.

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Im kommenden Jahr will Finn Auto mehr als 5.000 Abos an Kunden bringen.
Im kommenden Jahr will Finn Auto mehr als 5.000 Abos an Kunden bringen.
(Bild: Finn Auto)

Finn Auto setzt im umkämpften Auto-Abo-Markt ein Ausrufezeichen. Wie das Startup am Montag mitteilte, hat es in einer A-Finanzierungsrunde 20 Millionen Euro eingesammelt. Zu den neuen Geldgebern der Münchner zählen beispielsweise White Star Capital und die Zalando-Chefs Rubin Ritter, David Schneider und Robert Gentz. Darüber hinaus haben einige Bestands-Investoren weiteres Geld bereitgestellt.

Finn-Auto-Chef Max-Josef Meier zeigte sich wenig überraschend erfreut über die Unterstützung. Das sei eine Bestätigung dafür, „dass wir mit unserem nachhaltigen und einfachen Mobilitätskonzept den richtigen Weg eingeschlagen haben“, erklärte der Gründer. Bei Finn Auto sei Auto-Mobilität online so einfach zu bekommen wie Schuhe. Nur fünf Minuten dauere der Bestellprozess. Und die Lieferung erfolge bis vor die Haustür.

Nach eigenen Angaben hat das Startup seit der Gründung vor knapp einem Jahr mehr als 1.000 Abos vermarktet. Im kommenden Jahr wollen die Münchner noch eine deutliche Schippe draufpacken: Dann sollen es mehr als 5.000 Abos sein.

In den Markt mit Auto-Abos drängen immer mehr Anbieter. Neben einigen Herstellern ist auch mancher Händler selbst aktiv. Daneben gibt es Drittanbieter wie Cluno, Vive la Car, Finn Auto oder Faaren.

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Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«