Auto-1-Group „Nachfrage gut bedienen“

Das Gespräch führte Martin Achter

Die Chipkrise fegt Gebrauchtwagenbestände allerorten leer. Die B2B-Plattform Auto1.com kann die Nachfrage von Händlern aber nach wie vor gut bedienen, wie Geschäftsführer Robert Lasek und Remarketing-Chef Denis Belan sagen.

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Laut Robert Lasek, Geschäftsführer der Auto1-Gruppe, weichen derzeit viele Händler aufgrund der Lieferengpässe im Neuwagensegment verstärkt auf den Handel mit Gebrauchtwagen aus.
Laut Robert Lasek, Geschäftsführer der Auto1-Gruppe, weichen derzeit viele Händler aufgrund der Lieferengpässe im Neuwagensegment verstärkt auf den Handel mit Gebrauchtwagen aus.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Herr Lasek, die Chipkrise wirkt sich derzeit auf allen Handelsstufen aus. Wie ist es um den Fahrzeugbestand von Auto1.com bestellt?

Robert Lasek: Die Chipkrise wirkt sich primär auf das Neuwagengeschäft aus. Und aufgrund der Lieferengpässe im Neuwagensegment weichen viele Händler verstärkt auf den Handel mit Gebrauchtwagen aus. Bei uns auf der B2B-Plattform Auto1.com steigt die Händleraktivität signifikant an: sei es im Hinblick auf die Anzahl der bietenden Händler, die getätigten Fahrzeugaufrufe und Merklisteneinträge, die Anzahl der platzierten Gebote oder – last but not least – die Anzahl der gehandelten Fahrzeuge. Trotz anhaltender Chipkrise können wir unsere Partnerhändler aber zuverlässig mit Ware versorgen. Aktuell haben wir über 40.000 Fahrzeuge auf Auto1 online verfügbar, und täglich kommen Tausende „frische“ Gebrauchte hinzu. Über unsere unterschiedlichen und europaweiten Beschaffungskanäle können wir unseren Partnerhändlern auch in Zeiten, in denen eine gewisse Beschaffungsknappheit herrscht, täglich viele Autos anbieten und die gestiegene Nachfrage bedienen.