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Nachhaltiges Autohaus: Grüner mit Zertifikaten

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Das Autohaus Kummich kann sich als einer der ersten Kfz-Betriebe in Deutschland mit dem Titel „CO2-neutrales Unternehmen“ schmücken. Dazu musste es keine Unsummen in Baumaßnahmen investieren – das Zauberwort heißt Klimakompensation.

Thomas Kummich, Geschäftsführer der Autohausgruppe Kummich, setzt auf den Kauf von Klimazertifikaten, um einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.
Thomas Kummich, Geschäftsführer der Autohausgruppe Kummich, setzt auf den Kauf von Klimazertifikaten, um einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.
(Bild: FCA)

Es war die Teilnahme an einer Veranstaltung des Senats der Wirtschaft, die über den Kauf von Zertifikaten CO2-neutral gestellt wurde, die Thomas Kummich Anfang 2019 auf die Idee brachte, für sein Unternehmen den gleichen Weg zu gehen. Schon seit vielen Jahren unterstützt der Geschäftsführer der Bopfinger Mehrmarken-Autohausgruppe Kummich soziale Projekte in der dritten Welt: vom Bau einer Schule in Myanmar bis hin zur Beschaffung eines Krankenwagens für eine Krankenstation in Uganda. Meistens macht er sich direkt vor Ort ein Bild von der schwierigen Lage in den Entwicklungsländern, die sich durch den Klimawandel vielfach weiter verschärft.

Der Kfz-Unternehmer sieht sich dabei in einer Zwickmühle: „Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Autohaus leider viele Treibhausgase emittiert. Sicher kann man in einem Betrieb baulich einiges verbessern, aber gerade bei gepachteten Immobilien ist das schwierig“, erklärt Thomas Kummich und fügt hinzu: „Der Kauf von Zertifikaten stellt für uns eine Möglichkeit dar, einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.“ Für die Jahre 2020 und 2021 kann das Bopfinger Autohaus nun als eines der ersten Kfz-Betriebe in Deutschland das Siegel „klimaneutrales Unternehmen“ tragen.