Dieselnachrüstung Nachrüstkatalysatoren passen schon in viele Transportermodelle

Autor: Jan Rosenow

Mit neuen Nachrüstkatalysatoren von HJS und Dr. Pley lassen sich immer mehr Transportermodelle ausstatten. Außerdem erschließen diese den Werkstätten einen lukrativen neuen Markt: Wohnmobile.

Der Abgasspezialist HJS bietet Nachrüstsysteme für viele Transportermodelle an. An der Nachfrage mangelt es jedoch noch.
Der Abgasspezialist HJS bietet Nachrüstsysteme für viele Transportermodelle an. An der Nachfrage mangelt es jedoch noch.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Obwohl die Bundesregierung die Nachrüstung von Transportern mit bis zu 80 Prozent der Einbaukosten fördert, ist die Nachfrage bislang sehr gering. Gerade einmal 198 Anträge wurden 2020 für Handwerker- und Lieferfahrzeuge gestellt, teilte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage mit. Trotzdem hält die Regierung an der Aktion fest: Noch bis zum 31. März läuft der mittlerweile vierte Förderaufruf bezüglich der Nachrüstung von Handwerker- und Lieferfahrzeugen. Und ein weiterer für das Jahr 2021 befindet sich derzeit in Vorbereitung. Dieser wird laut Verkehrsministerium unmittelbar an den Ende März auslaufenden Förderaufruf anknüpfen.

Transporterbetreiber, die nachrüsten wollen, müssen übrigens zuerst ihren Antrag einreichen. Der Einbau kann erst nach der Bewilligung des Antrags durch die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen erfolgen – anders als bei Pkw, wo das Geld erst fließt, wenn der Kat eingebaut und in die Fahrzeugpapiere eingetragen ist.

Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group