Nächstes Scheibchen vom Opel Adam

Autor / Redakteur: sp-x / Jens Rehberg

Wieder ein bisschen was Neues vom Opel Adam: Das Designkonzept konkretisiert sich so langsam – innen wie außen. Den Preis gibt's dann bestimmt nächstes Mal.

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Adam: Auch optisch die Unschuld eingebüßt.
Adam: Auch optisch die Unschuld eingebüßt.
(Foto: Opel)

Opel zeigt neue Bilder seines Stadtwagens Adam. Der dreitürige Mini soll der Marke mit individualisierbarem Design, Smartphone-Anbindung und neuen Assistenzsystemen jüngere Kunden erschließen. Marktstart für den Fiat-500-Konkurrenten wird voraussichtlich der Januar 2013 sein.

Vor allem beim äußeren Auftritt will der mit 3,70 Metern Länge kleinste Opel eigene Akzente jenseits des modischen Retro-Stils setzen. Die Front kommt daher weniger niedlich als bei vielen Wettbewerbern daher und setzt mit großem Kühlergrill, schmalen Mandelaugen-Scheinwerfern und einer Falz in der Motorhaube eher auf Sportlichkeit. Die bis zu vier Insassen nehmen unter einem kuppelförmigen Dach Platz, das in Kontrastfarbe zur übrigen Karosserie lackiert werden kann.

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Kunden können dieses Grundrezept mannigfach variieren. Opel bietet drei vorgefertigte Basisvarianten mit jeweils unterschiedlicher Design-Ausrichtung – von sportlich bis elegant - an, die dann mit unterschiedlichen Karosseriefarben, Foliendekors und Innenraum-Accessoires dem persönlichen Geschmack angepasst werden können. Zu den ungewöhnlichsten Posten unter den Individualisierungsoptionen gehören LED-Sterne im Dachhimmel.

Für den Antrieb stehen zunächst drei Vierzylinder-Benziner zur Wahl, die allesamt aus dem Kleinwagen Corsa bekannt sind, mit dem der Adam auch ansonsten eng verwandt ist. Basistriebwerk ist ein 1,2-Liter-Motor mit 51 kW/70 PS, darüber rangiert ein 1,4-Liter-Motor in zwei den Leistungsstufen 64 kW/87 PS und 74 kW/100 PS. Die Kraftübertragung besorgt jeweils ein manuelles Fünfganggetriebe, das auf Wunsch mit einer Start-Stopp-Automatik gekoppelt werden kann.

Segment-Premiere für den Einpark-Assistenten

Opel lässt in seinem Neuen sein neues Infotainment-System Premiere feiern, das Internet-Funktionen, Apps und eine besonders gute Integration des Smartphones im Auto bieten soll. Zudem gibt es einen in dieser Klasse bisher nicht angebotenen Einpark-Assistenten, der dem Fahrer das Lenken abnimmt. Auch ein ultraschallbasierter Totwinkel-Warner ist zu bekommen.

Preise für Opels neues Mini-Modell sind noch nicht bekannt. Der in Eisenach gebaute Adam wird sich jedoch wohl oberhalb des 10.650 Euro teuren Opel Agila positionieren, der in der Kleinstwagenfamilie der Marke den Part des nüchternen Nutzwertautos spielt. Dass ein selbstbewusster Preis auch im automobilen Unterhaus kein Erfolgshindernis ist, hat ja bereits der Fiat 500 bewiesen. Der direkteste Konkurrent des Adam kostet mindestens 11.600 Euro.

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