Auto-Abos für freie Händler „Ne du, heute (noch) nicht“

Freie Händler oder Werkstätten bleiben bei Auto-Abo-Anbietern meist außen vor. Das musste auch Kfz-Weis aus Nordbayern feststellen. Erst nach langer Recherche fand das Familienunternehmen eine Lösung.

Kfz-Weis aus dem nordbayerischen Brebersdorf steigt ins Abo-Geschäft ein. Der Weg dahin war nicht ganz unkompliziert.
Kfz-Weis aus dem nordbayerischen Brebersdorf steigt ins Abo-Geschäft ein. Der Weg dahin war nicht ganz unkompliziert.
(Bild: Kfz-Weis)

Tim Weis will auch dabei sein – bei dem Trend Auto-Abo. Aber für freie Händler wie ihn ist die Sache gar nicht so einfach. Von den meisten Auto-Abo-Anbietern wird ihm der Zugang verwehrt: Sie arbeiten nur mit Vertragshändlern zusammen.

Dabei sieht Weis im Auto-Abo durchaus Vorteile und Marktchancen für freie Händler und Werkstätten. Er würde zunächst gerne zwei bis drei Fahrzeuge aus seinem Bestand pro Monat im Abo anbieten – idealerweise Gebrauchte, die zwei bis vier Jahre alt sind. Nach deren Einsatz im Abo würde Weis die Fahrzeuge weitervermarkten. So weit der Plan, die Realität sieht für den Verkäufer in dem unterfränkischen Familienunternehmen aber anders aus. Weis klapperte die bekannten Anbieter ab und fragte nach seinen Chancen. Die gehen aber (fast) gegen Null. Als Weis sich auf die Suche machte, stieß er auf nur einen Auto-Abo-Anbieter, der mit freien Händlern und Werkstätten zusammenarbeitet – das Start-up Faaren aus Rottendorf bei Würzburg, das seit 2018 auf dem Markt ist. Mit „Abo Dein Auto“ ist Anfang des Jahres ein weiterer Anbieter hinzugekommen, der für markenunabhängige Gebrauchtwagenhändler interessant ist.

Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel