Heycar „Nennenswerte Online-Autokäufe“

Autor: Martin Achter

Seit Herbst können Kunden über Heycar direkt online Autos kaufen, diese leasen oder finanzieren. Deutschland-Geschäftsführer Reinhard Schmidt spricht von einer beachtlichen Zahl solcher Transaktionen. Allerdings steht der Vermarktungsweg bislang nur wenigen Händlern offen – jedoch auch der Volkswagen-Bank.

Als noch vergleichsweise junge Plattform hat Heycar nach Angaben von Deutschland-Geschäftsführer Reinhard Schmidt aktuell keine Preiserhöhung geplant. Neue Leadformate für Kaufinteressenten und Händler mit entsprechenden Abrechnungsmodellen, die näher an der Transaktion liegen als klassische Leads, will er jedoch nicht ausschließen.
Als noch vergleichsweise junge Plattform hat Heycar nach Angaben von Deutschland-Geschäftsführer Reinhard Schmidt aktuell keine Preiserhöhung geplant. Neue Leadformate für Kaufinteressenten und Händler mit entsprechenden Abrechnungsmodellen, die näher an der Transaktion liegen als klassische Leads, will er jedoch nicht ausschließen.
(Bild: Heycar/Mobility Trader)

Nicht nur Fahrzeuganfragen an einen Händler richten, sondern ein Auto sofort online per Barzahlung kaufen, es leasen oder finanzieren: Über den Volkswagen-nahen Internetmarktplatz Heycar ist dies seit dem Oktober des vergangenen Jahres möglich. Reinhard Schmidt, seit 2020 Deutschland-Geschäftsführer der Plattform, verriet im Interview mit »kfz-betrieb« zwar keine konkreten Zahlen dazu, wie wie viele Autos mittlerweile auf diesem Weg einen Käufer finden. Er deutete jedoch an, dass das Volumen nicht ganz uninteressant ist. Händler dürften hierbei aber nur in begrenztem Umfang für Stückzahlen sorgen, denn nur wenigen steht dieser Vermarktungsweg bereits offen. Stattdessen ist auch die Muttergesellschaft Volkswagen-Bank als Anbieterin aktiv.

Redaktion: Herr Schmidt, Heycar ist jetzt seit dreieinhalb Jahren am Markt aktiv. Wie wichtig ist die Plattform mittlerweile für Händler als Leadquelle?

Reinhard Schmidt: Der Handel spiegelt uns wider, dass wir immer relevanter werden. Das belegen auch entsprechende Kennzahlen. Noch nie haben wir dem Handel so viele Leads zugespielt wie im ersten Quartal dieses Jahres. Positiv bewerten Händler in dem Zusammenhang auch unser leadbasiertes Preismodell. Die Partner zahlen Gebühren nur für die Leads, die wir ihnen liefern. Gut kommen außerdem Aktionen an, die wir teilweise mit Unterstützung von Herstellern und Herstellerbanken umsetzen – etwa die kostenlose Lieferung vor die Haustür. Bei den Nutzern wiederum zeigen Befragungen, dass unsere Markenbekanntheit deutlich gestiegen ist.

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Ressortleiter Management & Handel / »kfz-betrieb«