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Neu gebaut: Zwei Marken, ein Dach

| Autor / Redakteur: Simon Ruppert / Norbert Rubbel

Das rund 9.500 Quadratmeter große Grundstück und die Gebäudeflächen in dem neuen Autohaus der TLS-Gruppe reichten für zwei Herstellermarken. Nissan war gesetzt. Mit Mazda holten sich die Bauherren ihren Wunschpartner dazu.

Beide Marken sind durch die Signalisation und einen Wandvorsprung optisch getrennt. Zudem unterscheiden sich die Werkstatt- und Autohausbereiche durch die Außemverkleidungen.
Beide Marken sind durch die Signalisation und einen Wandvorsprung optisch getrennt. Zudem unterscheiden sich die Werkstatt- und Autohausbereiche durch die Außemverkleidungen.
(Bild: Väthröder)

Als Tim te Laak und Thomas Schmitz, die beiden Inhaber und Gesellschafter der TLS-Autohausgruppe, im Gewerbegebiet von Bornheim-Hersel in vorderster Reihe das etwa ein Hektar große Grundstück sahen, wollten sie sofort zugreifen. Doch ein Kinobesitzer hatte bereits eine Option darauf. Da das Gewerbegebiet mit mehreren großen Möbel- und Küchenhäusern sowie Baumärkten und Gastronomiebetrieben enorm viel Kundenverkehr bringt, hätten te Laak und Schmitz auch ein noch verfügbares, halb so großes Grundstück in der zweiten Reihe genommen, um der Marke Nissan einen neuen Marktauftritt zu geben.

Die Bauherren hatten jedoch Glück. Der Kinobetreiber machte einen Rückzieher, und Tim te Laak und Thomas Schmitz schlugen zu. Sie investierten 3,5 Millionen Euro in das neue Autohaus an der Carl-Benz-Straße. Allein für die Marke Nissan war das Grundstück allerdings sehr groß. So entschieden sich die Bauherren, eine zweite Marke aufzunehmen. „Schon seit Längerem hatten wir Mazda als Wunschmarke im Sinn, jetzt boten sich dafür der Platz und die Gelegenheit“, schildert Tim te Laak die Entscheidung für die Zweitmarke.