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Neue Doppelspitze bei Graf Hardenberg

Autor: Christoph Seyerlein

Nach 44 Jahren bei Graf Hardenberg geht Thomas Seifried in den Ruhestand. Auch Thomas Lämmerhirt zieht sich aus dem operativen Geschäft der Gruppe zurück. Die Verantwortung dafür wird künftig eine neue Doppelspitze tragen.

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Die neue Holding-Geschäftsführung und neuer Stiftungsvorstand der Graf Hardenberg-Gruppe (v.l.n.r): Volker Brecht, Thomas Lämmerhirt, Julia Liebermann, Friedrich Behle, Peter Benz.
Die neue Holding-Geschäftsführung und neuer Stiftungsvorstand der Graf Hardenberg-Gruppe (v.l.n.r): Volker Brecht, Thomas Lämmerhirt, Julia Liebermann, Friedrich Behle, Peter Benz.
(Bild: Graf Hardenberg)

Peter Benz und Volker Brecht werden ab dem 1. Juli 2020 das operative Geschäft der Graf-Hardenberg-Gruppe verantworten. Das teilte das Handelsunternehmen mit Hauptsitz in Karlsruhe am Donnerstag mit. Beide Manager kommen aus den eigenen Reihen: Benz ist bislang Geschäftsführer des Porsche Zentrums Offenburg und Sprecher der Geschäftsführer der sechs Porsche Zentren der Gruppe. Brecht leitet bisher die Nord-Betriebe (VW, Audi u. a.) rund um Karlsruhe und ist Verantwortlicher der Gebrauchtwagensparte.

Künftig hat Peter Benz zusätzlich zu seinen derzeitigen Aufgaben das Sagen für alle After-Sales-Aktivitäten der Gruppe, Volker Brecht übernimmt ebenfalls zusätzlich die Verantwortung für die Sales-Themen.

Rückzug der bisherigen Chefs

Der Schritt wird nötig, da sich Thomas Seifried nach 44 Jahren im Unternehmen zum 31. Juli in den Ruhestand wechseln wird. Zudem zieht sich Thomas Lämmerhirt aus dem operativen Geschäft der Gruppe zurück. Letzterer wird sich künftig voll auf seine Aufgaben als Vorstandsvorsitzender der Günther Graf von Hardenberg-Stiftung kümmern. Seifrieds dortigen Vorstandsposten übernimmt Friedrich Behle, der jene Aufgabe neben seiner Tätigkeit als Finanzchef der RKG in Bonn wahrnehmen wird.

Graf Hardenberg ist eine der größten Autohandelsgruppen in Deutschland. Zuletzt verkaufte das Unternehmen knapp 28.000 Fahrzeuge im Jahr und erwirtschaftete einen Umsatz von knapp 775 Millionen Euro. In 30 Betrieben und an 15 Standorten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sind über 1.400 Mitarbeiter tätig. Das Markenportolio umfasst VW Pkw, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra, Porsche, Ford und Harley-Davidson.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«