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Neue Führung: Nissan ist wieder handlungsfähig

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Nach den Irrungen und Vorwürfen rund um den ehemaligen Manager Carlos Ghosn soll eine neue Führung den kriselnden Nissan-Konzern stabilisieren. In einer außerordentlichen Hauptversammlung billigten die Anteilseigner ein neues Leitungsgremium.

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(Bild: Nissan)

Die Aktionäre des vom Skandal um Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterten Autokonzerns Nissan haben einer neuen Führung grünes Licht gegeben. Der neue Konzernchef Makoto Uchida, Chief Operating Officer Ashwani Gupta, Executive Vice President Hideyuki Sakamoto und Pierre Fleuriot vom Allianz-Partner Renault bekamen am Dienstag die Zustimmung einer außerordentlichen Hauptversammlung. Uchidas Vorgänger Hiroto Saikawa schied aus dem Vorstand aus.

Die größte Herausforderung für die neue Führung ist es, Nissan nach dem Rausschmiss von Ghosn, der in Japan unter anderem wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen angeklagt ist und kürzlich in den Libanon geflohen war, aus dem Tief zu führen. Nissan hatte zuletzt wegen schwacher Verkäufe erstmals seit elf Jahren einen Quartalsverlust eingefahren.

Im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (31. März) war ein Fehlbetrag von netto 26,09 Milliarden Yen (218 Mio. Euro) angefallen. Nissan erwartet jetzt einen Jahresgewinn von nur noch 65 Milliarden Yen (550 Millionen Euro). Zuvor hatte Nissan noch 920 Millionen Euro erwartet.

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