Agenturvertrieb Neue Händlerverträge bei Skoda nicht ausgeschlossen

Autor: Christoph Seyerlein

Erst 2019 hatten sich Skoda Auto Deutschland und der Handel auf neue Händlerverträge geeinigt. Jetzt stehen erneut Verhandlungen an. Denn der Volkswagenkonzern will auch bei den Tschechen den Agenturvertrieb installieren. Warum die Gespräche zäh werden könnten.

Elektroautos wird auch Skoda in absehbarer Zukunft im Agenturmodell vertreiben.
Elektroautos wird auch Skoda in absehbarer Zukunft im Agenturmodell vertreiben.
(Bild: Skoda)

Never change a running system. Dieses Sprichwort könnte einem auch in den Sinn kommen, wenn man auf die Entwicklung von Skoda Auto Deutschland in den letzten Jahren blickt. In der fünfjährigen Amtszeit von Geschäftsführer Frank Jürgens konnte der Importeur bis zur branchenweiten Corona-Delle kontinuierlich zulegen. Und beim Marktanteil ist das Fabrikat auch in Pandemiezeiten weiter geklettert. 6,2 Prozent erreicht Skoda aktuell in Deutschland und könnte sich damit in diesem Jahr Platz fünf unter allen Marken sichern.

Dazu trägt auch das Elektro-SUV Enyaq bei. Mehr als 10.000 Bestellungen liegen dem deutschen Importeur mittlerweile vor, sagte Jürgens am Donnerstag vor Journalisten. „Der Enyaq wird für uns ein absolutes Volumenmodell“, prophezeite der 55-Jährige.

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Entwicklungsredakteur