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Neue Hochvoltwerkstatt in Berlin

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Aus- und Weiterbildung wird bei der Kfz-Innung Berlin groß geschrieben. Nun hat die Innung im Rahmen des Schaufensterprojektes zur E-Mobilität eine Hochvoltwerkstatt eröffnet.

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Neue Hochvoltwerkstatt der Kfz-Innung Berlin.
Neue Hochvoltwerkstatt der Kfz-Innung Berlin.
(Foto: Kfz-Innung)

Die Kfz-Innung Berlin hat ihre Bildungsstätte ausgebaut. Im Rahmen des Elektromobilitätsprojekts „Learning e-Mobility“ hat die Hauptstadtinnung eine neue Werkstatt eingerichtet. Die Hochvoltwerkstatt ist Teil des Schaufensterprojektes von Berlin/Brandenburg, das im Rahmen der bundesweiten Elektromobilitätsinitiative eingerichtet wurde.

Die Werkstatt, die mit einem umfangreichen Elektroauto-Fuhrpark ausgestattet ist, bietet den angehenden Fachkräften die Voraussetzungen, um ihr Know-how an konkreten Beispielen zu schulen. Auch mit allen Sicherheitsaspekten rund um die Elektromobilität beschäftigt sich die Kfz-Innung intensiv, schließlich erfordert der Technologiewechsel von den Fachkräften, die mit den Fahrzeugsystemen, aber auch mit der zugehörigen Infrastruktur beruflich zu tun haben, neue Qualifikationen.

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Dabei beschränkt sich die Kfz-Innung Berlin mit ihrem Aus- und Weiterbildungsangebot nicht nur auf die eigene Branche: „Wir schulen auch angehende Brandmeister der Berliner Feuerwehr, damit sie fachgerecht helfen können, wenn es zu einem Unfall mit einem Elektroauto kommt“, sagte Obermeister Thomas Lundt im Rahmen des traditionellen Sommerfestes, das in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal stattfand.

Das Thema Aus- und Weiterbildung spielt bei der Kfz-Innung Berlin nicht erst seitdem die E-Mobilität an Bedeutung gewinnt eine große Rolle. Zurzeit werden im Bereich der Innung 1.841 Auszubildende auf ihren Beruf vorbereitet. Für die Meisterprüfung lernen 134 Gesellen in ihren Kursen, darunter auch drei Frauen. Daran haben auch die aktuellen Diskussionen um die künftige Bedeutung des Meisterbriefes nichts geändert. „Die Anfrage nach Meisterkursen ist ungebrochen, die Zahlen sind stabil“, betonte Lundt.

Die gute Aufstellung beim Thema Nachwuchskräfte hat die Kfz-Innung der frühen Weichenstellung zu verdanken. Dazu hat neben dem Vorstand rund um Obermeister Thomas Lundt auch die Geschäftsführung der Kfz-Innung einen wesentlichen Beitrag geleistet.

Seit einigen Jahren werden auch chinesische Lehrkräfte in Bernau ausgebildet. Darüber hinaus beteiligt sich die Innung an einem Institut für Fahrzeugtechnik in China. Diese Aktivitäten will die Kfz-Innung noch weiter ausbauen.

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