Mobivers Neue Marke, neue Wege

Autor: Yvonne Simon

Um mehr Kundengruppen ansprechen zu können, hat das Versicherungsunternehmen Credit Life die Mobilitätsmarke Mobivers ins Leben gerufen. Das erste Produkt ist eine Kaufpreisversicherung. Händler sollen auf mehrere Art davon profitieren.

Vertriebsleiter Oliver Kind möchte mit Mobivers langfristig rund 2.000 Partner im Handel gewinnen.
Vertriebsleiter Oliver Kind möchte mit Mobivers langfristig rund 2.000 Partner im Handel gewinnen.
(Bild: Creditlife)

Bis vor Kurzem spielte das Endkundengeschäft bei Credit Life keine Rolle. Denn die Angebote des Neusser Versicherers sind immer Annexprodukte zu einer Finanzierung verschiedener Partnerbanken. Die Tochter der Rheinland-Versicherungsgruppe sichert in erster Linie Zahlungsverpflichtungen ab und springt ein, wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann, zum Beispiel aufgrund von Arbeitslosigkeit.

Nun geht das Unternehmen neue Wege in Richtung Direktgeschäft mit dem Autohandel: Im Mai 2020 rief Credit Life dafür mit „Mobivers“ eine eigene Mobilitätsmarke ins Leben. Warum? Zum einen konnte das Unternehmen bislang die Gruppe der Barzahler und Fremdfinanzierer nicht bedienen. „Außerdem gibt es bei Restkreditversicherungen und Lebensversicherungen Überlegungen rund um das Thema Regulatorik, die wir beobachten“, berichtet Vertriebsleiter Oliver Kind. In anderen Ländern sei es bereits so, dass Kredite nur einzeln vermittelt werden dürfen. Erst nach mehrtägiger Frist kann der Kunde dann auf eine Versicherung angesprochen werden – der zeitliche Verzug habe einen negativen Einfluss auf die Anzahl der Abschlüsse. Mit der neuen Marke möchte Credit Life daher potenziellen Veränderungen am Markt gerecht werden.

Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel