Logistikkonzern Fiege Neuer Anbieter für die Rädereinlagerung

Autor: Jan Rosenow

Der Logistikdienstleister Fiege bringt sich als deutschlandweiter Anbieter für die Rädereinlagerung ins Spiel. Das Unternehmen wirbt mit einem um 25 Prozent höheren Personalschlüssel als bei den Mitbewerbern und verspricht eine hohe Lieferqualität.

An bislang 14 Standorten lagert Fiege Kundenräder ein. Die deutschlandweite Expansion ist geplant.
An bislang 14 Standorten lagert Fiege Kundenräder ein. Die deutschlandweite Expansion ist geplant.
(Bild: Fiege)

Bislang gab es mit dem Unternehmen 4 Wheels nur einen Betreiber von Räderhotels, der deutschlandweit tätig war. Nun bringt sich mit dem Logistikkonzern Fiege ein Konkurrent in Position. Das 1873 gegründete Transportunternehmen mit Stammsitz in Greven (Nordrhein-Westfalen) gehört zu den größten Logistikanbietern in Europa und beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter.

Unter dem Namen Radmaxe ist Fiege nun seit Anfang 2019 in der Räderlogistik aktiv. Das Unternehmen betreibt in mehreren Bundesländern insgesamt 14 Standorte für die Räderlagerung. „Die Expansion ist deutschlandweit geplant“, sagt Volker Paffen, Leiter Räderlogistik bei Fiege. Obwohl heute zum Teil noch bis zu 150 Kilometer zwischen Kunde und Fiege-Standort liegen, sollen die operativen Leistungen und der Lieferturnus für alle Kunden gleich sein, verspricht Volker Paffen. Diese können die Radsätze grundsätzlich immer bis zum Vortag eines vereinbarten Liefertags bestellen. Innerhalb der Saisonzeiten können sie bis 18 Uhr und außerhalb der Saisonzeiten bis 15:30 Uhr vor dem jeweiligen Liefertag bestellen. Darüber hinaus sind Selbstabholungen von Radsätzen im Fiege-Standort auch mit kurzfristiger Voranmeldung möglich.

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group