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Neuer Mercedes CLS: Das Benchmark-Coupé

| Autor / Redakteur: sp-x / Jakob Schreiner

Mercedes schickt die dritte Generation des CLS mit geschärftem Design und neuen Motoren auf die Straße. Die Stuttgarter Nobelkarosse soll dabei auch weiterhin der Konkurrenz wie Audi A7 oder Porsche Panamera das Leben schwer machen .

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Der Mercedes CLS gilt als Vorreiter für das Segment der viertürigen Coupés.
Der Mercedes CLS gilt als Vorreiter für das Segment der viertürigen Coupés.
(Bild: Daimler)

Am 17. März feiert Mercedes den Verkaufsstart des neuen CLS. Das Designerstück wird vorerst ausschließlich mit neuen Sechszylindermotoren zu Preisen ab knapp 68.130 Euro angeboten und soll in einer Mischung aus Luxus und Hightech beweisen, dass es in Form eines viertürigen Coupés auch diesseits des SUV-Hypes noch Formate gibt, die bei den Kunden Anklang finden.

Die schärfer gezeichnete Frontpartie nimmt mit dem Diamantgrill und den sich nach unten öffnenden Grillkonturen Anleihen beim AMG-Sportler GT. Die Haifischnase, die flacheren LED-Scheinwerfer und eine aalglatte Seitenlinie sorgen für beste aerodynamische Werte und sollen die nächste Evolutionsstufe der Mercedes-Designsprache einläuten.

Mercedes CLS: Coupé wie aus einem Guss
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Der Innenraum wirkt wie der einer S-Klasse. Vom Multifunktions-Lenkrad über das volldigitale Cockpit mit den beiden großen, hoch auflösenden 12,3-Zoll-Displays bis hin zu den beleuchteten Lüfterdüsen, die mit der sich verändernden Temperatur auch die Farbe wechseln. Der CLS wird wie die S-Klasse zur Wellness-Oase.

Die dritte CLS-Generation fährt durchgängig mit neuen Motoren vor, wobei zum Verkaufsstart zunächst nur Sechszylinder-Triebwerke zur Wahl stehen, die man wohl als wichtigste Mitgift der S-Klasse bezeichnen kann und die serienmäßig mit der Neunstufen-Automatik 9G-Tronic und dem Allradantrieb 4-Matic kombiniert werden. Die beiden 3,0-Liter-Diesel mit zweistufiger Abgasturboaufladen und variabler Ventilsteuerung leisten 210 kW/286 PS im 350d sowie 250 kW/340 PS im 400d.

Als leistungsstärkste Motorisierung wird aktuell der CLS 450 4-Matic angeboten. Mit dem 3,0-Liter-Reihensechszylinder treibt Mercedes die Elektrifizierung des Antriebsstrangs voran und ergänzt den 270 kW/367 PS starken Benzin-Direkteinspritzer mit einem integrierten Startergenerator (ISG) samt 48-Volt-Bordnetz.

V8-Triebwerke sind gestrichen

Generell wird es in Zukunft keine V8-Triebwerke im CLS mehr geben. Nicht einmal in gedopter Version von Haustuner AMG. Auch da wird es beim Sechszylinder Mercedes-AMG CLS 53 4-Matic+ mit 320 kW/435 PS bleiben, der ab September das CLS-Trio ergänzen wird.

Dafür soll die Modellpalette spätestens im Herbst noch um eine Vierzylinder-Variante ergänzt werden; eine mildhybride Ausführung mit 2,0-Liter-Benziner plus 48-Volt-Startergenerator, der weitere 10 kW/14 PS und 150 Nm Drehmoment bereitstellt.

Drei Fahrwerks-Varianten stehen beim neuen CLS zur Wahl. Serienmäßig wird ein Fahrwerk mit Stahlfedern und 18-Zoll-Rädern eingebaut. Optional werden die „Dynamic Body Control“ oder die luftgefederte „Air Body Control“ angeboten, die beide mit adaptiven Dämpfersystemen versehen sind.

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