Neuer Nissan Note nimmt Gestalt an

Autor / Redakteur: sp-x/gr / Andreas Grimm, Andreas Grimm

In Japan bekommen die Autokäufer derzeit die kommende Generation des Nissan Note zu sehen. In Europa soll das Modell, das in Genf 2012 als „Invitation“ ausgestellt war, aber ein anderes Design haben.

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Die Studie „Invitation“ stand im Frühjahr in Genf als Vorabversion der zweiten Generation des Nissan Note.
Die Studie „Invitation“ stand im Frühjahr in Genf als Vorabversion der zweiten Generation des Nissan Note.
(Foto: Nissan)

Der neue Nissan Note feiert in diesen Tagen Weltpremiere in Japan, wo das Modell dem Hersteller zufolge ab September erhältlich sein soll. Für Europa bietet das Fahrzeug allerdings nur einen Ausblick, denn der europäische Note werde sich optisch deutlich vom asiatischen Modell unterscheiden, heißt es bei Nissan. Das Publikum wird den Europa-Note wahrscheinlich erstmals in Genf im Frühjahr 2013 zu sehen bekommen.

Der Nissan Note gehört zu den Vorreitern bei den Mini-Vans. In der zweiten Generation soll der geräumige Fünfsitzer dynamischer werden. Optisch wirkt das Modell künftig flacher und gestreckter. Die veröffentlichten ersten Bilder der japanischen Version zeigen eine flach stehende Windschutzscheibe und abfallende Dachlinien als auffällige neue Merkmale. Die Europa-Version soll noch einen Schuss mehr Dynamik vermitteln und sich damit stärker als der Asien-Note an der Studie „Invitation“ orientieren, die im Frühjahr in Genf zu sehen war.

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Merkmale des Invitation waren unter anderem ein schräg nach hinten fallender Kühlergrill. Die Scheinwerfer waren weit nach hinten gezogenen, die Kotflügel breit nach außen gestellt. Seitliche Sicken und sternförmige Heckleuchten lassen an den Nissan Juke denken. Die Preise sind noch nicht bekannt. Das aktuelle Modell kostet in der Version mit dem 65 kW/88 PS starken 1,4-Liter-Benziner ab 13.910 Euro.

Zum Antrieb liegen ebenfalls noch keine Informationen vor. In Japan werden die Dreizylinder-Benziner aus dem Micra eingesetzt, sowohl als Sauger als auch mit Kompressor, jeweils kombiniert mit einer Start-Stopp-Automatik. In Europa ist zumindest die stärkere Variante mit rund 100 PS denkbar, zusätzlich könnten ein Diesel vom Kooperationspartner Renault und ein Vierzylinder-Benziner aus dem Mini-SUV Juke kommen.

Eine Neuheit gibt es bei den Assistenzsystemen. Optional kann der Fünftürer mit dem aus größeren Nissan-Modellen bekannten „Around View Monitor“ ausgerüstet werden. Das Kamerasystem beobachtet das komplette Fahrzeugumfeld und berechnet aus den Bildern eine simulierte Draufsicht, die dem Fahrer beim Rangieren hilft.

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