Schneider-Gruppe Neuer Seat- und Cupra-Standort durch Übernahme von Haustein Motors

Autor Andreas Grimm

Die vor allem in Sachsen aktive Schneider-Gruppe hat in Chemnitz einen insolventen früheren Citroën-Betrieb übernommen. An dem Standort soll künftig das Geschäft der wachsenden Marken Seat und Cupra angesiedelt werden. Erste Aktivitäten laufen schon.

Die Schneider-Gruppe aus Chemnitz hat in ihrer Heimatstadt einen weiteren Betrieb übernommen – es ist der 16. Standort.
Die Schneider-Gruppe aus Chemnitz hat in ihrer Heimatstadt einen weiteren Betrieb übernommen – es ist der 16. Standort.
(Bild: Schneidergruppe)

Die Schneider-Gruppe mit Sitz in Chemnitz erweitert ihr Geschäft um einen Standort. In seiner Heimatstadt hat der Mehrmarkenhändler zum 1. Oktober das Autohaus Haustein Motors e.K. übernommen. Der ehemalige Citroën-Händler war bereits im Januar 2020, kurz vor Ausbruch der Corona-Krise in die Insolvenz gegangen und wurde seither von Insolvenzverwalter Dirk Herzig von der Kanzlei Schultze & Braun aus Achern geführt.

Mit ihrem 16. Standort hat die Schneider-Gruppe nach eigener Aussage einiges vor. Zunächst wird er für den Handel mit Jung- und Gebrauchtwagen der Marken Seat- und Cupra genutzt. Zudem wird dort das Geschäftsfeld „Vermietung und Verkauf der Wohn- und Reisemobile“ angesiedelt. Perspektivisch will die Gruppe das Autohaus an der zentrumsnahen Müllerstraße in einen Standort für die spanischen Marken umbauen, um den bisherigen Seat- und Cupra-Betrieb zu ersetzen. Für die Spanier bleibt die Schneider-Gruppe damit an sechs Standorten ins Sachsen und dem oberfränkischen Hof aktiv.