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Neues DS-Modell soll Opel-Stammwerk auslasten

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim soll sich laut Konzernmutter PSA künftig voll auf die Fahrzeugfertigung konzentrieren. Neben dem Insignia und dem Astra wird ab 2021 auch ein neues Modell der Marke DS dort vom Band laufen. Dafür werden andere Bereiche eingestellt.

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Das Opel-Stammwerk bekommt neben dem Insignia und dem Astra 2021 ein drittes Modell.
Das Opel-Stammwerk bekommt neben dem Insignia und dem Astra 2021 ein drittes Modell.
(Bild: Opel)

Opel fokussiert sich in seinem Stammwerk Rüsselsheim künftig auf die Fahrzeugfertigung und baut dort demnächst drei Modelle. Von Sommer 2021 an werde ein neues Modell der PSA-Premiummarke DS Automobiles in Hessen produziert, teilte der zur französischen PSA-Gruppe gehörende Hersteller am Dienstag mit. In dem Werk mit 2.400 Beschäftigten (Stand Ende 2019) rollt derzeit die Limousine Insignia vom Band, Ende 2021 kommt die nächste Generation des Kompaktmodells Astra hinzu.

„Die Investition wird die Fahrzeugfertigung des Standorts Rüsselsheim mit einer erweiterten Produktpalette langfristig stärken“, betonte Opel-Chef Michael Lohscheller. Dem Vernehmen nach liegt die Investitionssumme im Millionenbereich. Opel setzt stark auf Elektromobilität.

Bau von Getrieben und Schmiedeteilen fällt weg

Zugleich ist nach Unternehmensangaben geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Rüsselsheimer Werk „im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen“. In diesen Bereichen arbeiten aktuell noch etwa 200 Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung will nun Gespräche mit den Sozialpartnern aufnehmen. Grundsätzlich vereinbart ist ein Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bis Mitte 2025.

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