AVP Autoland Neues Geschäftsfeld rund um E-Mobilität

Autor Christoph Seyerlein

Franz Hirtreiter junior führt mit AVP Autoland einen großen Volkswagen-Markenhändler in Niederbayern. Von der E-Mobilität war der Geschäftsführer lange nicht überzeugt. Was zur Kehrtwende geführt hat und welche Schlüsse er für sein Geschäft daraus zieht.

Im E-Mobility-Showroom von AVP findet man E-Scooter, E-Roller, Wallboxen oder Ladesäulen – aber keine Autos.
Im E-Mobility-Showroom von AVP findet man E-Scooter, E-Roller, Wallboxen oder Ladesäulen – aber keine Autos.
(Bild: Seyerlein/VCG)

Als er am Steuer des Porsche Taycan saß, hatte es Franz Xaver Hirtreiter junior erwischt. „Ich habe lange gezweifelt, ob die Elektromobilität das Richtige ist“, sagt der Unternehmer. Doch einmal das Gaspedal des ersten E-Porsches durchgedrückt, das Drehmoment und die damit verbundene Beschleunigung gespürt – und Hirtreiter war vor allem auch davon überzeugt, dass E-Mobilität Spaß machen kann.

Spaß – sowohl emotional als auch finanziell – soll das Thema auch dem Unternehmen des Niederbayern künftig bereiten. Franz Xaver Hirtreiter junior ist Autohändler. Im Sommer hat er 50,1 Prozent der Firmenanteile an „AVP Autoland“ von seinem Vater Franz Xaver senior übernommen. An neun Standorten mit 16 Betrieben handelt die Gruppe mit Autos von VW, Audi, Skoda, Seat, Cupra und Porsche. Rund 800 Mitarbeiter zählt das Unternehmen. Knapp 11.000 Fahrzeuge verkauft AVP im Jahr und erzielte zuletzt einen Jahresumsatz von rund einer halben Milliarde Euro.