Mazda: Händlerrendite gestiegen

Händlerverband: Bestimmte Bilanzposten nicht voll berücksichtigt

| Autor: Andreas Wehner

(Foto: Mazda)

Die erfolgreichen Verkaufszahlen bei Mazda schlagen sich nach Angaben des Importeurs in der Rendite der Händler nieder. Die durchschnittliche Umsatzrendite per Dezember 2015 habe bei 2,08 Prozent gelegen. Das sei das beste Ergebnis seit über 15 Jahren, teilte Mazda Motors Deutschland am Mittwoch mit. Grundlage der Berechnung sei jeweils der erzielte Gewinn vor Steuern.

Nach Angaben des Importeurs habe jeder zweite Mazda-Händler im Schnitt gar eine Rendite von 3,4 Prozent erwirtschaftet, die erfolgreichsten 25 Prozent der Vertriebspartner hätten sogar 4,73 Prozent erzielt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Der Mazda-Händlerverband bremst die Euphorie jedoch ein wenig. „Auch wir können feststellen, dass bei vielen Partnern die Rendite im letzten Jahr gestiegen ist. Die Zahlen im Einzelnen können wir jedoch nicht nachvollziehen und wollen sie auch nicht kommentieren, da der Importeur uns angeforderte Details zur Kalkulation nicht zur Verfügung stellt“, heißt es in einem Statement des Verbands. Nach wie vor würden Abschreibungen, Abgrenzungen und Rückstellungen, die in der abschließenden Bilanz erforderlich sind, nicht vollständig berücksichtigt.

Nach Angaben von Mazda hat auch der Umsatz im Neuwagengeschäft pro Händler seit 2013 kontinuierlich zugelegt. Darin spiegele sich die steigende Nachfrage nach stärkeren Motorisierungen und hochwertigen Ausstattungslinien wider, so Mazda.

Mazda hatte seine Verkäufe in Deutschland im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent auf 58.000 Einheiten gesteigert. Der deutsche Pkw-Markt insgesamt war in diesem Zeitraum nur um 5,6 Prozent gewachsen.

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