Skoda-Verträge sollen bis September fertig sein

Partnerverband und Importeur im intensiven Austausch

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Der Skoda-Partnerverband geht in die finale Phase der Gespräche mit dem Skoda Auto Deutschland um die Ausgestaltung der zukünftigen Händlerverträge. Wie Verbandspräsident Thomas Peckruhn auf Anfrage von »kfz-betrieb« sagte, soll die Neufassung bis zum September abgeschlossen sein. Dass neue Verträge kommen werden, war im Oktober 2017 bekannt geworden.

Auf das Verhandlungsteam des Verbands kommt daher den Sommer über noch viel Arbeit zu, Peckruhn rechnet mit wöchentlichen Sitzungen. Entscheidend sei, dass die Gespräche in einer konstruktiven Atmosphäre verlaufen und die Fragen des Handels im Mittelpunkt stehen.

In den Gesprächen könne man einerseits von den intensiven Verhandlungen des VW/Audi-Partnerverbands profitieren, wobei sich der Skoda-Handel andererseits nicht über einen Kamm scheren lässt mit dem VW-Netz. Ein wesentlicher Unterschied war dabei von Anfang an die Skoda-Aussage, dass jeder Händler einen Anschlussvertrag bekommt und keine Margenreduzierung stattfinden wird.

„Davon weichen wir auch nicht ab“, sagte Peckruhn und verweist auf den Invest der Skoda-Händler in den vergangenen Jahren. Diese Vorleistung sei in den Verhandlungen zu berücksichtigen, damit die Amortisation des Invests gewährleistet bleibt. Das gilt auch trotz der Gespräche über Öffnungsklauseln für Direktgeschäfte in bestimmten Bereichen. Diese Fragen „werden aus allen Richtungen betrachtet, speziell aus der des Handels“, so Peckruhn. Wichtig ist ihm dafür, dass die Verbandsmitglieder Umfragen zu den aktuellen Fragen eingehend beantworten.

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