Porsche-Absatz im September rückläufig

Deutliches Verkaufsplus im dritten Quartal

| Autor: Andreas Wehner

Auch Porsche kämpft sich aufgrund der WLTP-Umstellung gerade durch schwieriges Terrain.
Auch Porsche kämpft sich aufgrund der WLTP-Umstellung gerade durch schwieriges Terrain. (Bild: Porsche)

Porsche hat im September weniger Autos verkauft als ein Jahr zuvor. Wie aus den am Freitag veröffentlichten Verkaufszahlen des Volkswagen-Konzerns hervorgeht, lieferte die Sportwagen-Tochter mit 20.200 Einheiten 3 Prozent weniger Pkw aus als im September 2017.

Porsche selbst veröffentlichte am Freitag lediglich Quartalszahlen – und die sind deutlich nach oben gegangen. Von Juli bis September setzte der Autobauer 66.000 Autos ab – 11 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach neun Monaten steht nun ein Plus von 6 Prozent auf 196.600 Einheiten in der Bilanz.

Für das vierte Quartal sieht Vertriebsvorstand Detlev von Platen allerdings große Herausforderungen. „Dazu gehören die Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP und auf Otto-Partikelfilter sowie der Abschied vom Diesel“, sagte von Platen laut einer Porsche-Mitteilung.

Dennoch geht der Manager davon aus, dass Porsche im Gesamtjahr bei den Auslieferungen wieder das Niveau des vergangenen Jahres erreichen wird. 2017 hatte der Autobauer insgesamt 246.000 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

Die neuen, nach WLTP zertifizierten Modelle führt Porsche erst nach und nach ein. Den Auftakt machen die Sportwagen-Baureihen 911 und 718 sowie der neue Macan, den der Autobauer in der vergangenen Woche auf dem Pariser Auto-Salon vorgestellt hat.

Porsches Mutterkonzern Volkswagen hat mit der WLTP-Umstellung besonders große Probleme. Der Gesamtabsatz des Konzerns ging im September weltweit um mehr als 18 Prozent zurück.

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