Mercedes: Leichtes Absatzplus im November

Verkäufe in Nordamerika im Minus

| Autor: Andreas Wehner

Die Mercedes-Benz A-Klasse hat in Deutschland ordentlich zugelegt.
Die Mercedes-Benz A-Klasse hat in Deutschland ordentlich zugelegt. (Bild: Daimler)

Mercedes-Benz hat im November 1,5 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Mit 198.545 Einheiten erzielt die Kernmarke des Daimler-Konzerns einen neuen Rekordwert, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte. Seit Jahresanfang stiegen die Mercedes-Auslieferungen um 0,4 Prozent auf 2,104 Millionen Einheiten.

Die Verkäufe der Kleinwagenmarke Smart sind dagegen rückläufig. Im vergangenen Monat gingen die Auslieferungen um 6,2 Prozent auf 10.926 Einheiten zurück. Von Januar bis November betrug das Minus mit 118.512 Einheiten 3,8 Prozent.

Das deutlichste Plus erzielte der Premiumhersteller im November auf dem europäischen Markt. Hier legte Mercedes-Benz im November um 2,6 Prozent zu. Allein in Deutschland stiegen die Verkäufe um 12,5 Prozent. Besonders beliebt war bei den deutschen Kunden die neue A-Klasse: Der Absatz des Kompaktwagens verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im bisherigen Gesamtjahr steht allerdings in Europa ein Minus von 3,3 Prozent in der Absatzbilanz, was vor allem der WLTP-Umstellung geschuldet sein dürfte.

Wichtige Marke in China geknackt

In der Region Asien-Pazifik steigerte Mercedes-Benz die Verkäufe im November um 1,5 Prozent. Das Wachstum verlief somit etwas langsamer als bislang. Von Januar bis November legte der Autobauer in dieser Region um 7,5 Prozent zu. Auf dem größten Absatzmarkt China steigerte der Premiumhersteller seine Auslieferungen um 11,7 Prozent. „In China haben wir seit Anfang des Jahres mehr als 600.000 Fahrzeuge von Mercedes-Benz und Smart ausgeliefert. Es freut uns besonders, dass wir damit der erste Premium-Automobilhersteller sind, der im Reich der Mitte diesen Absatz-Meilenstein innerhalb eines Jahres erreicht hat“, sagte Mercedes-Vertriebschefin Britta Seeger laut Mitteilung.

Weniger gut läuft es für den Autobauer in Nordamerika. Dort gingen die Verkäufe im November um 1,8 Prozent zurück. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnet der Autobauer in dieser Region einen Rückgang von 5,4 Prozent.

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