Carwow Neuwagenplattform ermöglicht Händlern künftig Inzahlungnahme

Autor Martin Achter

Gebrauchtwagen sind derzeit Mangelware – da wird der Blick auf mögliche Zukaufquellen wichtiger denn je: Über Carwow sollen Händler künftig auf die Vorfahrzeuge von Neuwageninteressenten zugreifen können. Bei der Bewertung fährt die Neuwagenplattform allerdings einen anderen Ansatz als Wettbewerber.

Carwow-Chef Philipp Sayler von Amende: „Händler brauchen vor dem Hintergrund der Chipkrise mehr denn je Fahrzeuge, die sie verkaufen können.“ Die Neuwagenplattform will die Inzahlungnahme der Autos von Neuwageninteressenten immer weiter in ihr Angebot integrieren.
Carwow-Chef Philipp Sayler von Amende: „Händler brauchen vor dem Hintergrund der Chipkrise mehr denn je Fahrzeuge, die sie verkaufen können.“ Die Neuwagenplattform will die Inzahlungnahme der Autos von Neuwageninteressenten immer weiter in ihr Angebot integrieren.
(Bild: Carwow)

Das Wunschauto online konfigurieren, Neuwagenangebote von verschiedenen Händlern erhalten und gleich noch das bisherige Auto in Zahlung geben: Die Neuwagenplattform Carwow ermöglicht Kunden jetzt auch den Verkauf ihrer aktuellen Fahrzeuge. Der Service mit dem Namen „Sell your car“ steht derzeit noch am Anfang. Aber Carwow will ihn immer weiter in seine Plattform integrieren, um Händlern eine neue Zukaufmöglichkeit zu bieten – und sich selbst eine zusätzliche Erlösquelle zu schaffen.

„Wir glauben, das Angebot passt gut in die Zeit. Denn Händler brauchen vor dem Hintergrund der Chipkrise mehr denn je Fahrzeuge, die sie verkaufen können“, sagte Carwow-Chef Philipp Sayler von Amende im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Derzeit durchläuft die Inzahlungnahme auf der Plattform eine Art Startphase. „Wie wir den Ankauf am Ende aber konkret umsetzen, steht heute noch nicht fest“, meint Sayler von Amende. „Verschiedenes ist denkbar.“ Genaueres werde sich in den kommenden Monaten zeigen.