Nissan stoppt Produktion in Japan

Unzulängliche Sicherheitschecks mit drastischen Folgen

| Autor: Christoph Seyerlein

(Bild: Nissan)

Die Affäre um nicht zertifizierte Inspektoren bei der Endkontrolle hat für Nissan drastische Folgen. Wie der Autobauer am Donnerstag bekannt gab, stoppt er für zwei Wochen die gesamte Produktion in allen Werken in Japan. Grund sei, dass bei neuen Untersuchungen erneut Mängel in der Endkontrolle festgestellt worden sind. Wie viele Einheiten durch den Stopp nicht gebaut werden können, bezifferte der Konzern in seiner Mitteilung nicht.

Außerdem will der Autobauer rund 34.000 weitere Autos zurückrufen, die zwischen dem 20. September und dem 18. Oktober vom Band gelaufen sind. Erst kürzlich hatte Nissan angekündigt, mehr als 1,2 Millionen Fahrzeuge zurückzurufen, da diese in den vergangenen drei Jahren nicht von autorisierten Inspektoren abgenommen worden waren.

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