Nissan und Subaru lösen weiteren Takata-Rückruf aus

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Noch immer führen die potenziell gefährlichen Airbags viele Fahrzeuge in die Werkstatt. Nun müssen gut 41.000 Nissan- und Subaru-Modell in Deutschland zu den Vertragspartnern.

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(Bild: Takata)

Der „unendlichen Geschichte“ der defekten Airbags des japanischen Herstellers Takata werden zwei weitere Kapitel hinzugefügt. Rückrufe stehen für die Nissan-Modelle Almera (N16), Almera Tino (V10), Patrol (Y61), Pick-up (D22), Terrano II (R20) und X-Trail (T30) sowie den Subaru Impreza an. Zumindest bei Nissan sollen die betroffenen Halter nach dem etwa einstündigen Werkstattaufenthalt das Buch zuklappen können.

„Bei den Fahrzeugen wird jetzt abschließend ein neuer Gasgeneratortyp eingebaut, dessen neues Treibmittel unempfindlich gegen eindringende Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen ist. Dies geschieht, um unter allen Bedingungen eine ordnungsgemäße Auslösung zu gewährleisten“, erklärte eine Nissan-Sprecherin. Die 189.739 weltweit einbestellten Fahrzeuge, davon 36.809 in Deutschland, stammen aus den Baujahren 2004 bis 2012.

Vom Subaru Impreza müssen nun die Modelljahre 2008 bis 2011 (Topmodell WRX STI: 2008 bis 2014) in die Werkstatt, nachdem seit 2016 die Modelljahre 2004 bis 2007 abgearbeitet werden. „Beginnend mit den ältesten Fahrzeugen wird die Aktion vom Fahrzeughersteller schrittweise auf jüngere Fahrzeuge ausgedehnt“, sagte eine Subaru-Sprecherin.

Weltweit geht es um 262.603 Fahrzeuge, in Deutschland um 4.792. Ihre Reparatur dauert länger als bei Nissan, weil das komplette Beifahrer-Airbagmodul ersetzt wird. Hierfür sind zwei bis drei Stunden eingeplant. „Die Modifikation wird in unserem Zentralcomputer registriert. Es lässt sich über eine Anfrage bei jedem Subaru-Partner oder bei Subaru Deutschland feststellen, ob die Aktion bei einem Fahrzeug bereits erledigt wurde“, so die Sprecherin abschließend.

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