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Nissan will seine Teilesparte loswerden

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Nissan leidet aktuell unter einem Gewinneinbruch, schwächelnden Verkäufen und dem internen Führungschaos. Nun wollen die Japaner mit einem Verkauf der Teilesparte frisches Geld in die Kassen spülen – und haben dabei eine klare Preisvorstellung.

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Nissan hat aktuell mit mehreren Baustellen zu kämpfen.
Nissan hat aktuell mit mehreren Baustellen zu kämpfen.
(Foto: Nissan)

Nissan will informierten Personen zufolge mit dem Verkauf seiner Teilehandelssparte frisches Geld in die Kasse spülen. Die Tochter Nissan Trading Corporation, die vor allem Ersatzteile und Materialien wie Stahl vertreibt, solle für eine Bewertung von rund einer Milliarde US-Dollar inklusive Schulden an einen neuen Eigner abgegeben werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen berichtete. Angesprochen habe der Konzern unter anderem Finanzinvestoren und Handelsunternehmen.

Nissan hat derzeit mit einem Gewinneinbruch, schwachen Verkäufen und einem Führungschaos zu kämpfen. Nissan will deshalb als einschneidende Maßnahme 12.500 Stellen streichen und damit jeden elften Arbeitsplatz.

Dazu kommen Führungsfragen: Nachdem der ehemalige Verwaltungsratschef Carlos Ghosn wegen der Vorwürfe um Verstöße gegen japanische Börsengesetze rausgeschmissen wurde, tritt nun auch Vorstandschef Hiroto Saikawa zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die Teilesparte einen Umsatz von 676 Milliarden Yen erzielt (5,7 Mrd. Euro).

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