Nissan zeigt Elektrosportwagen Esflow

Redakteur: Andreas Grimm

Der japanische Autobauer baut seine Elektrokompetenz aus. Mit dem Esflow will Nissan in Genf vor Augen führen, dass der Elektroantrieb das Umweltgewissen beruhigen und dennoch PS-Spaß machen kann.

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Nissan zeigt den Elektrosportwagen Esflow in Genf als Weltpremiere.
Nissan zeigt den Elektrosportwagen Esflow in Genf als Weltpremiere.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nissan zeigt in Genf den ersten mit einem Elektromotor betriebenen Sportwagen der Marke. Die Esflow genannte zweisitzige Studie wurde nach Angaben des Unternehmens von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert. Ziel des Technikversuchs sei es, dem Messepublikum vor Augen zu führen, dass Fahrspaß und Elektroantrieb keine Gegensätze sein müssen.

Die Entwickler haben für die Weltpremiere sowohl auf die Erfahrungen im Sportwagenbereich zurückgegriffen, die aus der Z-Serie resultieren, als auch auf die zuletzt erworbenen Kompetenzen in der Elektromobilität durch das rein elektrisch angetriebene Familienauto Leaf.

Äußerlich ist der Esflow ein typischer Sportwagen mit den dafür notwendigen emotional-designerischen Attributen: eine lange Haube, seitlich herumgezogene, flach stehende Windschutzscheibe, eine kompakte Fahrgastzelle mit Sitzplätzen nah am Schwerpunkt des Autos und dazu noch Niederquerschnittsreifen. Da das Sportcoupé von Beginn an als E-Fahrzeug konzipiert wurde, konnten die Designer die Antriebskomponenten und Batterien so platzieren, dass sie nicht zulasten der Fahreigenschaften und der Optik gingen.

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Die Esflow-Studie treiben zwei Elektromotoren an, wobei jeder für eines der Hinterräder zuständig ist. Laminierte Lithium-Ionen-Batterien speichern die Antriebsenergie und beschleunigen das Fahrzeug in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h.Die Reichweite der Energiespeicher soll Nissan zufolge über 240 Kilometer betragen.

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