Polestar Noch 2020 drei neue Spaces in deutschen Metropolen

Autor: Julia Mauritz

Köln, Stuttgart und Hamburg: Im Dezember öffnen gleich drei neue Polestar-Markenschauräume ihre Pforten. Weitere sollen im ersten Quartal 2021 folgen.

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Bis Ende des Jahres will Polestar insgesamt 50 Spaces weltweit eröffnen.
Bis Ende des Jahres will Polestar insgesamt 50 Spaces weltweit eröffnen.
(Bild: Polestar)

Im vergangenen August hatte die Moll-Gruppe in der Düsseldorfer Innenstadt den deutschlandweit ersten Polestar-Space eröffnet. Im Dezember kommen nun drei weitere Showrooms der schwedischen Elektromarke hinzu: in Köln, Stuttgart und Hamburg.

Den Anfang macht am 8. Dezember Köln mit einem temporären Polestar-Space in der kleinen, aber feinen Neumarkt-Passage. Dort sind sechs Geschäfte, drei Gastronomieangebote und kulturelle Angebote unter einem Dach vereint. Betrieben wird dieser Space vom Autohaus La Linea. Im Herbst 2021 soll die Marke Polestar dann in Köln einen größeren Showroom umziehen – das Gebäude wird aktuell neu gebaut.

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Am 16. Dezember eröffnet das Autohaus Geisser in Stuttgart einen Polestar-Space. Er ist im Kronprinzbau angesiedelt, einem achtstöckigen Gebäude mitten in der Innenstadt. Der Polestar-Space in Hamburg, den die Autohausgruppe Krüll betreiben wird, macht kurz vor dem Jahresende auf – am 29. Dezember. Er liegt ebenfalls in 1a-Lage mitten im gut frequentierten Hanseviertel. Im ersten Quartal 2021 sollen dann noch Spaces in Berlin, Frankfurt und München hinzukommen.

Alexander Lutz, Managing Director Polestar Deutschland, ist sich sicher, die Bekanntheit der Marke durch die physische Präsenz in den Metropolen deutlich steigern zu können: „Das Interesse an Polestar hat sich bereits durch die enorm hohe Anzahl an Testfahrten in den sieben Städten abgezeichnet“, unterstreicht er. Letztere waren seit dem vergangenen Sommer auf der Polestar-Website buchbar.

Berater, aber keine Verkäufer

Allen Spaces gemein ist, dass die Interessenten dort die beiden Modelle Polestar 1 und Polestar 2 statisch und dynamisch erleben können. Der Kauf- oder der Leasingvertrag kann jedoch ausschließlich online abgeschlossen werden – direkt beim Hersteller. In den Spaces gibt es Berater, aber keine Verkäufer.

Die Spaces, die sich durch ein minimalistisches Design auszeichnen, das die Fahrzeuge klar in den Mittelpunkt stellt, fungieren für die schwedische Marke damit als Schnittstelle zwischen Online-Vertrieb und stationärem Handel. Die Besucher sollen die Elektromarke ganz ohne Verkaufsdruck erleben können.

„Der Automarkt befindet sich gerade weltweit im Wandel“, erklärt Thomas Ingenlath, CEO von Polestar, dieses besondere Vertriebskonzept: „Neben der Elektromobilität treiben wir bewusst die Veränderung des Handels voran. Wir möchten das Gesicht des Automobileinzelhandels neu gestalten und die Beziehung der Kunden zu ihrem Automobilhersteller neu definieren.“ Gerade in der Corona-Pandemie habe sich dieser Retailansatz als richtungsweisend erwiesen, unterstreicht der Manager.

Neben Deutschland, entstehen aktuell auch in vielen anderen Länder neue Polestar Spaces: Bis zum Jahresende sollen weltweit rund 50 Standorte eröffnen.

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 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin