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Noch mehr E-Subventionen? Kfz-Branche hält nichts von Söders Plänen

Autor: Christoph Seyerlein

Mit neuen Ideen, wie der Staat die Transformation in der Autobranche begleiten und beschleunigen könnte, hat Markus Söder vergangene Woche Schlagzeilen gemacht. In der Kfz-Branche kommen die Pläne des bayerischen Ministerpräsidenten bei vielen schlecht an.

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Markus Söder will Elektromobilität noch stärker fördern.
Markus Söder will Elektromobilität noch stärker fördern.
(Bild: Bayern.de)

Noch höhere und längere Förderung von E-Autos, Aus für fossile Kraftstoffe im Jahr 2035: Dafür hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder vergangene Woche ausgesprochen.

In der Kfz-Branche kommen jene Gedankenspiele des CSU-Politikers allem Anschein nach nicht sonderlich gut an. Bei einer 24-Stunden-Umfrage von »kfz-betrieb« via Instagram, sprachen sich 82 Prozent dagegen aus. Insgesamt hatten 2.448 User an der Abstimmung teilgenommen.

So schrieb ein Nutzer in einer Nachricht an die Redaktion beispielsweise, Söders Elektro-Pläne kämen zum falschen Zeitpunkt. Eine Diskussion um noch höhere Subventionen könnte dazu führen, dass potenzielle Käufer erst einmal abwarten.

Söder hatte sich zuletzt auch für Kaufprämien für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausgesprochen, bezeichnete diese Idee zuletzt aber als „derzeit nicht mehrheitsfähig“. Stattdessen plädierte er nun dafür, auch Plug-in-Hybride stärker zu fördern, aber auch Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe nicht außer Acht zu lassen.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«