E-Gebrauchtwagen Nur wenige Händler erhalten Verkaufsunterstützung vom Hersteller

Von Martin Achter

Elektroautos und Plug-in-Hybride als Gebrauchtwagen ähnlich einfach verkaufen wie Verbrenner: Bis der Markt so weit ist, muss die Branche aus Sicht des Handels noch einen weiten Weg gehen – wie eine Umfrage von »kfz-betrieb« zeigt. Das Interesse von Kunden an den E-Fahrzeugen aus Vorbesitz bewerten die Händler durchaus unterschiedlich.

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Händler sehen noch erhebliche Hürden bei der Professionalisierung des Gebrauchtwagengeschäfts rund um E-Autos. Das zeigt eine aktuelle Befragung von »kfz-betrieb« und den Marktforschern von Concertare.
Händler sehen noch erhebliche Hürden bei der Professionalisierung des Gebrauchtwagengeschäfts rund um E-Autos. Das zeigt eine aktuelle Befragung von »kfz-betrieb« und den Marktforschern von Concertare.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Das Geschäft rund um gebrauchte Elektroautos und Plug-in-Hybride ist noch ein zartes Pflänzchen. Dementsprechend liegen bislang nur wenige systematische Erkenntnisse oder umfassende Marktdaten rund um das Remarketing der Fahrzeuge vor. Jedoch wird die staatliche Förderung für elektrifizierte Neuwagen in den kommenden Jahren viel Bewegung in den Zweitmarkt bringen, da sich immer mehr Käufer wieder von ihren Autos trennen.

Mittels einer Befragung hat »kfz-betrieb« jetzt zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Concertare untersucht, wie Händler das zukünftige Gebrauchtwagengeschäft rund um E-Autos bewerten. Das neue Umfrageformat läuft unter dem Namen »kfz-betrieb«-Insider. Mit ihm gehen die Fachmedienmarke und die Marktforscher im zweimonatlichen Rhythmus jeweils einem anderen aktuellen Branchenthema auf den Grund. Die Befragungsergebnisse erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.