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Nutzfahrzeugfinanzierung: Den Bedarf genau kennen

| Autor / Redakteur: Die Fragen stellte Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Transporterleasing ist nicht gleich Transporterleasing, weiß Christian Schüßler, Commercial Director von Arval Deutschland. Es braucht individuelle Angebote, um die Nutzfahrzeugkunden zu erreichen.

(Bild: Arval)

Christian Schüßler: Ich rate in erster Linie zum Full-Service-Leasing. Es macht bei Transportern ebenso wie bei Pkws die Kosten planbar, denn die Anschaffungs- und Betriebskosten verteilen sich auf den gesamten Nutzungszeitraum. Zum einen gibt es fest definierte und somit planbare Raten für Wartungs- und Verschleißreparaturen sowie Reifen. Zum anderen lohnt es sich besonders in der aktuellen verkehrspolitischen Umbruchphase, das Restwert- und Verwertungsrisiko an die Leasinggesellschaften abzutreten. Bei der Rückgabe halten wir uns an die „Faire Fahrzeugbewertung“, einen vom Verband markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) definierten Branchenstandard. Dieser sieht unter anderem eine unabhängige Zustandsbewertung durch einen Gutachter vor, die dieser anhand eines eigens für Transporter erstellten Schadenkatalogs und klarer Kriterien für die Bewertung durchführt. Damit sind für die Leasingnehmer Nachvollziehbarkeit und Transparenz gewährleistet.

Wofür entscheidet sich die Mehrzahl Ihrer Kunden?

Unsere Kunden schließen bei Transportern am häufigsten Full-Service-Leasing-Verträge auf Basis von Kilometerverträgen ab. Hier tragen wir das Restwertrisiko. Prinzipiell stehen für Transporter alle Full-Service-Dienstleistungen zur Verfügung, die wir auch für Pkws anbieten. Unsere Kunden entscheiden sich am häufigsten für Wartungs- und Reifenservice, Tankkarten, Versicherungsleistungen und Schadenmanagement.