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Nutzfahrzeuglackierung: Großes Lackiergeschäft

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Ottmar Holz

Ob Brummi oder Reisebus: Für das Lackieren von Nutzfahrzeugen ist auch bezüglich der Technik der Lackierkabinen spezielles Know-how gefragt. Wie sich dies wirtschaftlich sinnvoll umsetzen lässt, zeigt ein Besuch bei der Kunzmann GmbH in Stockstadt.

Lkws nach den Wünschen der Kunden zu veredeln, gehört bei Kunzmann dazu. Das Zusatzgeschäft sorgt für zusätzliche Auslastung und ist ein wirksames Werbemittel.
Lkws nach den Wünschen der Kunden zu veredeln, gehört bei Kunzmann dazu. Das Zusatzgeschäft sorgt für zusätzliche Auslastung und ist ein wirksames Werbemittel.
(Bild: Kunzmann)

Wer Nutzfahrzeuge lackieren will, braucht eine Kabine in XL, schließlich muss sie einen Sattelzug oder Reisebus aufnehmen können. Solch ein Raumbedarf erfordert einen entsprechenden Energieaufwand, um konstante Temperaturen bei hohen Luftwechselraten zu gewährleisten. Größere Dimensionen bedeuten somit höhere Anschaffungs- und Unterhaltungskosten – und das bei häufig weit geringerem Auftragsvolumen als im Pkw-Bereich.

Wer aber den Schritt zu einer modernen Lkw-Lackierkabine wagt, dem können sich unerwartete Wege öffnen. So ging es dem Nutzfahrzeugbetrieb der Robert Kunzmann GmbH & Co. KG im nordbayerischen Stockstadt, der vor einem Jahr eine Lackierkabine des Anlagenherstellers Wolf Anlagen-Technik in Betrieb nahm. Damit konnte der Betrieb nicht nur das bestehende Kerngeschäft optimieren, sondern auch ein neues Zusatzgeschäft in Form von Fahrzeugveredelungen generieren.