Nutzfahrzeugmarkt startet mit deutlichem Plus ins neue Jahr

Zulassungen steigen um 6 Prozent

| Autor: Andreas Grimm

(Bild: Daimler)

Der europäische Nutzfahrzeugmarkt legt auch im neuen Jahr kein Päuschen ein. Nach dem Anstieg der Zulassungen um 3,2 Prozent im Gesamtjahr 2018, startete die Nachfrage in den EU- und Efta-Ländern mit einem Plus von 6 Prozent auf 206.157 Einheiten in das neue Verkaufsjahr. Dabei waren alle Nutzfahrzeug-Segmente im Plus.

Trotz verschiedener Eintrübungen der konjunkturellen Aussichten ist die Nachfrage dabei in den alten Ländern der EU hoch (+6,1 %). Noch stärker ist sie in den Märkten Osteuropas ausgeprägt (+7,4 %). Nur in den Efta-Staaten Island, Norwegen und Schweiz gingen die Zulassungszahlen um 0,1 Prozent zurück – ausgelöst durch weniger Verkäufe in Norwegen (-2,8 %).

Gerade die großen Absatzmärkte sorgten dabei für den weiteren Aufschwung. In Deutschland kletterten die Zulassungen um 15,8 Prozent und sogar im Brexit-verunsicherten Großbritannien ging es um 9,7 Prozent aufwärts. Aber auch Frankreich (+8,4 %) und Spanien (+8,3 %) legten kräftig zu. Einzig die Händler in Italien (-1,3 %) mussten Abstriche machen. Starke Einbrüche verzeichneten auch Irland (-16,1 %) und Schweden (-22,9 %).

Die höchsten prozentualen Zuwächse verzeichnete im Januar die schwere Klasse. In diesem Segment wurden in den EU- und Efta-Ländern 28.727 Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Aufwärts ging es auch mit dem Omnibus-Geschäft. Hier legte der Verkauf um 5,5 Prozent auf 3.603 Einheiten zu.

Deutlich aufwärts ging es auch im wichtigsten Segment, der Transporter-Klasse. Hier legte der Absatz um 5,9 Prozent auf 168.245 Einheiten zu. Auffällig ist in diesem Segment die regional sehr unterschiedliche Entwicklung. Während der Absatz in den Staaten Osteuropas weiter stark steigt (+12,9 %), ist die Nachfrage in Westeuropa unterdurchschnittlich (+5,4 %). In den Efta-Staaten steigen die Zulassungen nur ganz leicht (+1,2 %).

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