Nutzfahrzeugservice: MAN fährt elektrisch

Der Lkw-Hersteller hat bereits zwei Baureihen elektrischer Fahrzeuge im Programm und rüstet nun sein Servicenetz entsprechend auf. Die zweite große Baustelle ist die Vernetzung von Fahrzeugen und Servicebetrieben.

| Autor: Jan Rosenow

Leise und sauber durch die Großstadt: elektrische Verteiler-Lkws wie der MAN E-TGM dürften sich in naher Zukunft auf dem Nutzfahrzeugmarkt etablieren.
Leise und sauber durch die Großstadt: elektrische Verteiler-Lkws wie der MAN E-TGM dürften sich in naher Zukunft auf dem Nutzfahrzeugmarkt etablieren. (Bild: MAN)

Mit dem 26 Tonnen schweren E-TGM hat der deutsche Nutzfahrzeughersteller MAN das aktuell wohl schwerste serienmäßige Elektrofahrzeug im Angebot. Der Verteiler-Lkw vom Typ TGM 26.360 E LL geht nach einer längeren Erprobungsphase nun mit einer ersten Kleinserie im österreichischen MAN-Werk Steyr in die Produktion. Das Fahrzeug wird in der Konfiguration eines Dreiachs-Fahrgestells mit lenk- und liftbarer Nachlaufachse und Vollluftfederung angeboten. Für den Antrieb sorgt ein 264 kW starker Elektromotor, der ein Drehmoment von maximal 3.100 Nm abgibt. Der Lkw für den mittleren und schweren Verteilerverkehr kann aufbauseitig als Kühlfahrzeug, mit Wechselbrücke oder Getränkeaufbau konfiguriert werden.

Die Energie liefern Lithium-Ionen-Batterien aus dem Volkswagen-Konzern, die unter dem Fahrerhaus über der Vorderachse angeordnet sind, wo bei herkömmlichen Fahrzeugen der Motor sitzt. Weitere Batterien befinden sich am Fahrzeugrahmen. Die Reichweite beträgt je nach Einsatzgebiet, klimatischen und topografischen Bedingungen bis zu 200 Kilometer.

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