Nutzfahrzeugumbauten: Werkskonfektion

Damit ein Nutzfahrzeug auch nützlich ist, muss es an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden. Kunden können sich deshalb bei den Herstellern meist ihren Wunschvan selbst konfigurieren – oft liefern diese sogar ab Werk.

| Autor: Holger Schweitzer

Mehr als nur Transporter: Auch Pick-ups wie der VW Amarok sind als Sonderfahrzeuge gefragt.
Mehr als nur Transporter: Auch Pick-ups wie der VW Amarok sind als Sonderfahrzeuge gefragt. (Bild: Volkswagen Nutzfahrzeuge)

Der Laderaum eines Transporters ist zunächst einmal eines, nämlich leer. Theoretisch passt zwar viel hinein, praktisch fehlen einem Bäcker jedoch die Regale für Brötchen und Zimtschnecken, dem Elektriker die Werkzeugschränke oder dem Lebensmittelzusteller das Kühlabteil samt Aggregat. Doch auch Privatfahrer greifen auf die nützlichen Alltagsfahrzeuge zurück, etwa wenn sie einen behindertengerechten Van oder Camper haben wollen. Diese extrem hohe Vielfalt an Möglichkeiten und Bedürfnissen macht es den Herstellern so gut wie unmöglich, fertige Fahrzeuge ab Werk zu liefern, weshalb sie hierfür meist auf spezialisierte Auf- und Umbauhersteller zurückgreifen.

So kooperieren die Hersteller etwa bei Einbauten für Werkstattwagen mit spezialisierten Firmen. VW-Kunden können sich ihren Transporter z. B. mit Bott- oder Sortimo-Ausstattungen konfigurieren. Opel arbeitet zusätzlich mit Aluca und Scheu zusammen. Auch Würth-Einbauten sind beliebt und etwa bei Fiat erhältlich.

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