Nutzfahrzeugwerkstatt: Mit vereinten Kräften

Autor / Redakteur: Simon Ruppert / Jakob Schreiner

Das Truckcenter Schüttorfer Kreuz ist aus der Kooperation dreier Einzelunternehmen entstanden und vereint eine markenunabhängige Nfz-Werkstatt und eine Vertragswerkstatt für diverse Fabrikate unter einem Dach. Dabei war alles ganz anders geplant.

Das Truckcenter erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von rund 15.500 Quadratmetern und bietet zwölf Werkstattarbeitsplätze.
Das Truckcenter erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von rund 15.500 Quadratmetern und bietet zwölf Werkstattarbeitsplätze.
(Bilder: Borgers)

Der Plan, den man nicht ändern kann, ist schlecht. Diese Lebensweisheit des römischen Geschichtsschreibers und Politikers Sallust trifft auch auf die Entstehungsgeschichte des Truckcenters „Schüttorfer Kreuz“ zu, das vor etwa anderthalb Jahren seine Tore öffnete. Statt der geplanten Erweiterung der markenunabhängigen Nfz-Werkstatt von Horst Thole ist direkt am Knotenpunkt A30/A31 das Truckcenter entstanden – in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Beresa Automobil Handelsgruppe und dem Logistikunternehmen Hamacher.

Der Bau fiel nicht nur größer aus als geplant, sondern ist neben einer freien Werkstatt für Nutzfahrzeuge aller Art und jeder Marke auch gleichzeitig Vertragswerkstatt für Nutzfahrzeuge von Mercedes-Benz, Volvo und Renault sowie Aufliegerpartner von Schmitz Cargobull. Bereits 2011 keimten bei Thole, einem der drei heutigen Gesellschafter, erste Überlegungen zu einer Erweiterung seiner markenunabhängigen Nfz-Werkstatt, die er im benachbarten Suddendorf gemeinsam mit einer kleinen Mitsubishi-Vertretung betrieb. Auch einen Neubau wollte er nicht ausschließen, um dem Unternehmen, das an seine Kapazitätsgrenzen stieß, mehr Raum zu geben.