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OBD-Tester: GTÜ überführt nutzlose Geräte

Autor / Redakteur: sp-x/js / Jakob Schreiner

Die Prüforganisation hat fünf OBD-Dongles sowie drei Handheld-Diagnosetester für bis zu 150 Euro überprüft. Das Ergebnis fiel gemischt aus: Während einige Geräte zuverlässig funktionierten, patzte ein Teil bei der Fehlererkennung oder mit kryptischen Fehlercodes.

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OBD-Dongles und Scanner helfen bei der Fehlerdiagnose – wenn sie richtig funktionieren.
OBD-Dongles und Scanner helfen bei der Fehlerdiagnose – wenn sie richtig funktionieren.
(Bild: GTÜ)

Die Fehlersuche am eigenen Auto per OBD-Scanner erfreut sich gerade bei der technikaffinen Kundschaft wachsender Beliebtheit. Werkstätten sollten sich also darauf einstellen, öfter mit recht konkreten, in Eigenregie erstellten Fehlerdiagnosen konfrontiert zu werden. Doch nicht alle Geräte erkennen alle Fehler, wie ein Test der Prüforganisation GTÜ ergeben hat. Von den acht überprüften Produkten funktionierten lediglich fünf so gut, dass es für eine Empfehlung reichte.

Testsieger wurde mit der Note „sehr empfehlenswert“ der „CRP123 OBD2 Handscanner“ von Launch für 150 Euro. Dass eine zuverlässige Diagnose auch mit günstigeren Steck-Adaptern für den OBD-Port möglich ist, zeigten die Dongle-Lösungen von Vgate, Smart Pilot und Pace zu Preisen von 21 bis 120 Euro. Sie erhielten genau wie der Bosch-Handscanner die Bewertung „empfehlenswert“.

Tabelle der Testergebnisse (zum Vergrößern bitten klicken)
Tabelle der Testergebnisse (zum Vergrößern bitten klicken)
(Bild: GTÜ)

Die Tester von Autel und Berry-King überzeugten die Prüfer nur bedingt. Weit abgeschlagen auf dem letzten Platz landete der Dongle von Exza-HHobd.

Neben der Funktion und Ausstattung der Geräte hat die Prüforganisation die Kosten bewertet. Alle Tester mussten Fehler an Motor, Bremsen und Komfort-Sensorik an präparierten Autos aufspüren.

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