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Obermeisterwechsel am Bodensee

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Bodensee-Hochrhein-Schwarzwald hat eine neue Spitze: Paulo Rodrigues hat Hansjörg Blender als Obermeister abgelöst.

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Neuer Obermeister: Paulo Rodrigues (re.) übernimmt das Amt von Hansjörg Blender.
Neuer Obermeister: Paulo Rodrigues (re.) übernimmt das Amt von Hansjörg Blender.
(Bild: Hotz)

Nach 23 Jahren an der Spitze der Kfz-Innung Bodensee-Hochrhein-Schwarzwald gibt Hansjörg Blender die Aufgaben an seinen Nachfolger weiter. Für die nächste Amtsperiode ist Paulo Rodrigues zum Obermeister gewählt. „Im Gebilde des Handwerks ist die Innung die Basis“, betonte der scheidende Obermeister Blender.

Oberste Aufgabe ist es nach Blenders Einschätzung, die Sicht, Probleme und Interessen der Innungsmitglieder in die Gremien des Landes- und Zentralverbandes sowie in die Kreishandwerkerschaft, Handwerkskammer einzubringen. Mit rund 300 Mitgliedern steht die Innung mit Sitz in Radolfzell an dritter Stelle in Baden-Württemberg.

Goldene Ehrennadel des Landesverbandes Ba-Wü: Ehrenpräsident Harry Brambach (re.) und Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß (li.) zeichnen Hansjörg Blender aus.
Goldene Ehrennadel des Landesverbandes Ba-Wü: Ehrenpräsident Harry Brambach (re.) und Hauptgeschäftsführer Carsten Beuß (li.) zeichnen Hansjörg Blender aus.
(Bild: Hotz)

Dass man gemeinsam auch eine Korrektur der Umsetzung von EU-Vorgaben zur Schiedsstellenregelung erreichte, dafür hat Hansjörg Blender wesentliche Impulse gesetzt. So könne man über die Innungs-Schiedsstellen weiterhin bundesweit kunden- und mitgliederfreundlich sowie überwiegend kostenneutral ohne juristischen Beistand arbeiten, hob Harry Brambach, Ehrenpräsident des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg, hervor.

Der scheidende Obermeister habe als Mann prägnanter Worte schon von Beginn an Schlagzeilen gemacht, sei nicht immer bequem, nutze politisches Gewicht und sei durch Kompetenz, Sachlichkeit und Bodenständigkeit zudem ein gefragter Ansprechpartner bei Presse, Funk und Fernsehen. So war er im hektischen Diesel-Affäre-Jahr 2017 mit seiner Innung auch in Sachen Medienresonanz landesweit an dritter Stelle. Gerne überreiche man ihm daher die Goldene Ehrennadel des Verbands, so Brambach.

Zudem zeichnete der Landesverband mit Siegfried Reule ein „Urgestein der Innung“ für 43 Jahre engagierten Einsatz in der beruflichen Bildung aus. Er erhielt die Landesverbands-Ehrennadel in Silber. Im wichtigen Kernsektor der Aus- und Weiterbildung zögen alle Handwerksvertreter an einem Strang, denn beim Bestreben nach qualifizierten Fachkräften gelte das Motto von Hansjörg Blender weiterhin: „Gemeinsam erreichen wir mehr!“

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