Öko-Globe für fünf Autobauer

Redakteur: Christoph Baeuchle

Das Öko-Globe Institut hat elf Preise vergeben – zehn für umweltfreundliche Innovationen und einen für das Gegenteil.

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Zehn Preisträger und eine Zitrone.
Zehn Preisträger und eine Zitrone.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Gewinner des Öko-Globe 2011 stehen fest: Die Jury hat Fünf Autobauer sowie vier Mobilitätsdienstleister und Zulieferunternehmen für ihre Innovationen zur nachhaltigen Mobilität ausgezeichnet. 78 Vorschläge gingen in den neun Kategorien ein.

Erstmals hat das Öko-Globe-Institut der Universität Duisburg-Essen auch eine grüne Zitrone verliehen: „Während die Öko-Globes für große Anstrengungen bei Nachhaltigkeits-Innovationen stehen, weist die grüne Zitrone auf falsche Entwicklungen hin“, sagte Ferdinand Dudenhöffer, Professor der Universität Duisburg-Essen, in Karlruhe vor rund 130 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Den Anti-Preis verdiente sich Audi für sein Konzeptfahrzeug A1 Clubsport Quattro. Der Kleinwagen mit dem 2,5 Liter Motor und 503 PS schafft den Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden. „Der übermotorisierte Kleinwagen steht im deutlichen Konflikt mit allen Bestrebungen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, Leben zu schützen und dem Klimawandel entgegen zu treten“, urteilte die Jury.

Mit einer Auszeichnung würdigte die Jury die unternehmerischen Leistungen von Maria-Elisabeth Schaeffler, die als Gesellschafterin der Schaeffler-Gruppe, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Schaeffler GmbH sowie Aufsichtsrat der Continental AG ist. „Sie hat die Firmengruppe zu einem modernen, globalen, erfolgreichen Familienunternehmen geformt und ihm eine sehr tragfähige strategische Ausrichtung gegeben“, heißt es in der Begründung.

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