Interview zur IAA Ohne Auto geht es nicht

Autor Doris Pfaff

Ob die neue IAA bei Besuchern und Ausstellern ankommt, davon will sich auch ZDK-Präsident Jürgen Karpinski ein Bild machen. Internationale Automessen haben aus seiner Sicht allerdings nicht mehr die gleiche Bedeutung wie in der Vergangenheit.

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski ist wie viele andere aus der Autobranche gespannt, ob sich das neue Konzept der IAA in München bewähren wird. Der ZDK beteiligt sich diesmal nicht als Aussteller.
ZDK-Präsident Jürgen Karpinski ist wie viele andere aus der Autobranche gespannt, ob sich das neue Konzept der IAA in München bewähren wird. Der ZDK beteiligt sich diesmal nicht als Aussteller.
(Bild: Harald Almonat)

Redaktion: Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) versucht in München einen Neustart. Deshalb hat sie nicht mehr allein das Auto im Fokus, sondern auch andere Mobilitätsanbieter wie zum Beispiel Fahrradhersteller. Empfinden Sie das als Verrat an der Autobranche?

Jürgen Karpinski: Ganz sicher nicht. Der VDA macht auch mit diesem neuen IAA-Konzept deutlich, wie unverändert wichtig die Mobilität, also die persönliche und individuelle Freiheit, für die Menschen ist. So können Besucher außerhalb der Messehallen Fahrzeuge und neue Technologien ausprobieren. Fahrräder, die im Übrigen bereits seit Jahren auch der Fahrzeughandel anbietet und verkauft, sind sportlicher Teil des Mobilitätsmixes. Doch kein noch so moderner Mobilitätsmix kann das bewährte Auto ablösen.

Ergänzendes zum Thema
Person: Jürgen Karpinski (71)
  • Seit 2014: Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
  • Seit 2005: ZDK-Vorstandsmitglied
  • Seit 2004: Präsident und Landesinnungsmeister des Landesverbands Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes