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Oldtimer-Händler startet bei Oberbayern-Classic

| Autor / Redakteur: Autor Name / Andreas Grimm

In einer guten Woche fahren 70 Oldtimer während der Oberbayerische Meister-Classic um Sieg, Ehre und Schönheit. Ein Teilnehmer hat seinen Startplatz dank »kfz-betrieb« in der Tasche.

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Nimmt an der Oberbyerischen Meister-Classic teil: Ein Mercedes-Benz 220 Cabriolet A 6-Zylinder aus dem Jahr 1952.
Nimmt an der Oberbyerischen Meister-Classic teil: Ein Mercedes-Benz 220 Cabriolet A 6-Zylinder aus dem Jahr 1952.
(Bild: Sportwagen Schöfisch)

In wenigen Tagen versammelt die Innung München-Oberbayern begeisterte Oldtimer-Piloten zur fünften Meister-Classic, einer Rallye für automobile Schätzchen durch das bayerische Voralpenland. Mit dabei sind in diesem Jahr Guido Schöfisch und Alf Cremer, die als Leser von »kfz-betrieb« einen Startplatz gewonnen haben.

In diesem Jahr trifft sich der Rallye-Tross vom 13. bis 15. Juli in Bad Kohlgrub. Von dort aus führt die Rallye-Strecke über malerische Straßen durch das „blaue Land“ der Voralpen-Region. Um den persönlichen Charakter der Veranstaltung zu unterstreichen, ist die Veranstaltung auf 70 teilnehmende Fahrzeuge begrenzt.

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Cremer und Schöfisch sind beruflich edlen und sportlichen Autos zugetan. Sie betreiben in Berlin den Automobilhandel Sportwagen Schöfisch und fahren bei der bayerischen Rallye mit einem roten Mercedes-Benz Cabriolet A 6-Zylinder aus dem Jahr 1952 vor. Als das Modell präsentiert wurde, hatten ihm die Entwickler einen neu konstruierten Sechszylindermotor mit obenliegender Nockenwelle verpasst. Wegen der für die damalige Zeit ordentlichen Motorleistung von 80 PS wurde das Auto mit Duplexbremsen ausgestattet.

Wieder einmal musste über den Teilnehmer das Los entscheiden. Die Bewerber um den Startplatz hatten einige Oldtimer in Stellung gebracht, die es alle Wert gewesen wären, an der Bayern-Rallye teilzunehmen. Darunter war etwa ein Excalibur Serie II Phaeton (Baujahr 1974), mit dem sich Gudrun Kirstein beworben hatte.

Ebenfalls extremen Seltenheitswert hat das Cabriolet des Opel Diplomat B aus dem Jahr 1971. Von dem Fahrzeug wurden nur vier Stück als Umbauten bei Karmann in Auftrag gegeben. Laut dem jetzigen Eigentümer Hansjörg Nagel verfügten die Modelle über ein elektro-hydraulisches Verdeck, vier innenbelüftete, hydraulische Scheibenbremsen, Servolenkung, eine Automatik-Schaltung und einen 165 PS starken 2.8E 6-Zylinder-Motor.

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