Oldtimerbestand in Deutschland wächst weiter an

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Am 1. Januar 2020 waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes 10,9 Prozent mehr Oldtimer registriert als zum Stichtag 2019. Zuwächse gab es in allen Fahrzeugklassen.

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(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Die Zahl der Oldtimer in Deutschland ist erneut gestiegen. Am 1. Januar 2020 waren nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) in Flensburg 595.046 Oldtimer zugelassen. Das sind 10,9 Prozent mehr als zum Stichtag 2019. Zuwächse konnten demnach in allen Fahrzeugklassen verzeichnet werden.

Im zweistelligen Bereich fielen diese bei den Kfz-Anhängern (+17,8 Prozent), den Lastkraftwagen (+14,3), den Zugmaschinen (+11,8) und den Personenkraftwagen (Pkw) (+10,8) aus. Den mit Abstand größten Anteil bildeten mit 88,4 Prozent die Pkw (526.002). 52.399 der Fahrzeuge waren 60 Jahre und älter. Am 1. Januar 2019 hatten 43.278 Oldtimer 60 Jahre oder mehr auf dem Buckel.

Mögliche Gründe für den seit Jahren zu verzeichnenden Anstieg sind nach Angaben des KBA, dass die Alltagsautos der 1970er und 1980er Jahre, wie zum Beispiel der Golf 1, Opel Kadett, Mercedes 180er und 220er, in großer Stückzahl gebaut wurden und aufgrund ihres guten Erhaltungszustands über ein „Oldtimer-Gutachten“ verfügen. Ein „H“ am Ende des Kfz-Kennzeichens dürfen Gefährte führen, die als „historisches Kulturgut“ gelten und mindestens 30 Jahre alt sind.

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