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Oldtimermessen: TÜV-geprüftes Auftaktkonzert in Bremen

| Autor: Steffen Dominsky

Den alljährlichen Reigen der großen Oldtimermessen eröffnet hierzulande traditionell die „Classic Motorshow“ in Bremen. Rund 650 Aussteller warten auf interessierte wie investitionsbereite Klassikerfans.

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Stabile Besucherzahlen: Die Classic Motorshow in Bremen hat einen treuen Fankreis.
Stabile Besucherzahlen: Die Classic Motorshow in Bremen hat einen treuen Fankreis.
(Bild: JAN RATHKE)

Sie hat, anders als andere Oldtimermessen ihren festen Platz gefunden: die „Classic Motorshow“ in Bremen. Dieses Jahr öffnet die Traditionsveranstaltung bereits zum 17. Mal ihre Pforten, und zwar vom 1. bis 3. Februar. In den acht Hallen der Messe Bremen präsentieren dann rund 650 Aussteller auf rund 47.000 Quadratmetern alles zum Thema automobile Traditionspflege. Mit dabei: rund 100 Automobil- und Zweiradclubs, die den Besuchern Fahrzeuggeschichte zum Nacherleben bieten.

Wie es Usus ist, so wollen auch die Bremer in diesem Jahr wieder mit diversen Sonderschauen beim Publikum punkten. So warten die „Kombi-Nationen“ mit zwölf Exponaten auf, die die internationale Bandbreite der Kombinationskraftwagen – so die offizielle Bezeichnung für „Kombi“ – vor Augen führt, darunter Unikate, Exoten und Stilstudien. Ein Highlight: der nur zwölfmal gebaute Aston Martin DB5 Shooting Brake, sozusagen die Kombiversion von James Bonds legendärem Dienstwagen. Aus der Abteilung Filmhelden aus Blech wird es unter anderem zwei „Christines“ aus John Carpenters gleichnamigem Horrorfilm zu sehen geben, den 1958er Plymouth Fury.

Live-Ratgeber zum T3-Kauf

Eines der automobilen Geburtstagskinder des Jahres wird ebenso nicht fehlen: Der VW Bus T3 bekommt eine Extrafläche freigeräumt. Das Highlight hier ist ein schwimmfähiger T3. Worauf Einsteiger beim Kauf achten sollten, erklärt Dirk Klöß, einer der bekanntesten T3-Restauratoren Deutschlands, anhand eines T3-Jokers den interessierten Besuchern. Die glanzvollen frühen Jahre der amerikanischen Motorradindustrie rückt die Zweiradsonderschau in Halle 1 ins rechte Licht. Die rund 20 US-Bikes offenbaren Innovationen und Kreativität der Maschinenbauer aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Diejenigen, die mehr über die Entwicklung des Rennrads erfahren möchte, sind im Foyer der Halle 1 genau richtig.

Wer sich in Bremen einen Klassiker kaufen möchte, hat gute Chancen auf einen guten Kauf, wenn es sich um einen „jungen Klassiker“ handelt. Die ausgesuchten Fahrzeuge der Sechziger bis Neunziger werden vorab vom TÜV Rheinland begutachtet. Ein weiteres Ziel für Jäger und Sammler: die Fahrzeugbörse im Parkhaus, wo zahlreiche Old- und Youngtimer von privat zu erwerben sind. Der Teilemarkt in den Hallen 7 und 8 hingegen bietet wie gehabt Ersatzteile und Zubehör. Die Tageskarte für die Classic Motorshow kostet 16 Euro. Weitere Infos unter hier.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "bike & busines", "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group