Suchen

On Demand Services: In diese Dienste würden deutsche Autofahrer investieren

| Autor / Redakteur: sp-x/ys / Yvonne Simon

Im Zuge der Digitalisierung setzen die Autohersteller verstärkt auf kostenpflichtige Zusatzdienste im Pkw-Cockpit. Die Kundschaft ist offenbar bereit zu zahlen. Doch nicht alle Angebote kommen gleichermaßen gut an

Firmen zum Thema

Digitale Dienstleistungen für Autofahrer gewinnen an Bedeutung.
Digitale Dienstleistungen für Autofahrer gewinnen an Bedeutung.
(Bild: VW)

Kostenpflichtige, digitale Zusatzdienste im Auto dürften in Zukunft zu einer wichtigen Einnahmequelle der Autohersteller werden. Nicht nur bei jüngeren Fahrern gibt es die Bereitschaft, für die sogenannten „On Demand Services“ Geld auszugeben, wie aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Q-Perior hervorgeht. Doch nicht alle Dienste kommen unbedingt an.

Von den bereits bestehenden Services ist bislang die Navigation am beliebtesten: 31 Prozent der Befragten gaben an, Services zum Anzeigen von Staus und Unfällen sowie zur vorausschauenden Routenführung zu nutzen. Auf Rang zwei und drei folgen Entertainmentfunktionen (16 %) und die Nutzung von Wlan-Hotspots (15 %). Zudem untersuchte die Studie das Interesse an noch nicht auf dem Markt existierenden Funktionen. Welche am begehrtesten sind, zeigt folgende Bildergalerie:

Bildergalerie

Bildergalerie mit 7 Bildern

„On Demand Services“ könnten künftig zu einem wichtigen Geschäftsfeld werden, die Studie rechnet mit einem Umsatzpotenzial von 10,75 Milliarden Euro pro Jahr allein in Deutschland. Auf Kundenseite sieht sie die Bereitschaft, monatlich rund 16 Euro für derartige Services auszugeben. Die Kunden müssen künftig aber wohl nicht in jedem Fall mit Geld zahlen, sondern könnten auch in die Weitergabe ihrer Daten oder den Konsum von Werbung einwilligen. Bei allen künftigen Diensten sind vor allem die jüngeren Fahrer zwischen 18 und 25 Jahre im Fokus: Von ihnen äußern sich 50 Prozent positiv zur künftigen Nutzung. Über alle Altersgruppen hinweg liegt die Bereitschaft, Geld für „On Demand Services“ auszugeben bei 39 Prozent.

(ID:45737914)