E-Autos Online-Rechner für Autohaus-Kunden

Von Yvonne Simon

Das junge Start-up Reonic hat ein Online-Tool für Autohäuser entwickelt, mit dem Kunden spielerisch prüfen können, inwiefern sich ein Elektroauto für sie lohnt. Betriebe können sich damit ohne Aufwand als Elektroexperten präsentieren.

Der Rentabilitätsrechner von Reonic zeigt anschaulich die Einsparpoten- ziale von Elektroautos in Bezug auf Kraftstoffkosten und CO2-Ausstoß.
Der Rentabilitätsrechner von Reonic zeigt anschaulich die Einsparpoten- ziale von Elektroautos in Bezug auf Kraftstoffkosten und CO2-Ausstoß.
(Bild: Reonic)

Rentiert sich ein Elektroauto finanziell für mich, und wie viel CO2 kann ich damit im Vergleich zu meinem bisherigen Fahrzeug sparen? Die Antworten auf diese Fragen dürften – zusätzlich zur enormen staatlichen Förderung – mit den Ausschlag geben, ob ein Kunde auf Elektromobilität umsteigt. Doch die wenigsten Menschen haben vermutlich Lust, das Einsparpotenzial über mehrere Jahre für verschiedene Modelle selbst zu errechnen.

Das junge Start-up Reonic hat deshalb einen Rentabilitätsrechner als White-Label-Lösung entwickelt, den Autohäuser in ihre Websites integrieren können und der Interessenten die Möglichkeit gibt, auf spielerische Art das Einsparpotenzial zu ermitteln. Das Tool funktioniert folgendermaßen: Zunächst wählt der potenzielle Kunde aus einem Drop-down-Menü das Elektroauto oder den Plug-in-Hybrid, an dem er interessiert ist. Anschließend gibt er einige Daten ein, darunter die jährliche Fahrleistung, den Strompreis sowie die voraussichtliche Strompreissteigerung – alle Felder sind von Reonic mit einem Durchschnittswert vorausgefüllt und können angepasst werden. Zudem kann der Kunde angeben, ob er die Möglichkeit hat, am Arbeitsplatz zu laden und ob er über eine Solaranlage und einen Energiespeicher verfügt. Hierzu kann er jeweils genauere Daten angeben. Zum Schluss sind noch Angaben zum Verbrauch des aktuellen Fahrzeugs und zur Kfz-Steuer fällig – anschließend wird in einer Grafik dargestellt, wie viel CO2 und Kraftstoffkosten sich über die nächsten fünf Jahre einsparen lassen.