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Onlineauktion von Klassikern geht weiter

Autor: Silvia Lulei

Die Fans automobiler Klassiker scheinen zu akzeptieren, dass ihre Schätze Corona-bedingt statt per Live-Events nun online versteigert werden. Auktionsspezialist Classicbid zieht eine positive Bilanz der Webauktionen nach dem ersten Halbjahr 2020.

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Die Versteigerung Ende Juni wurde via Live-Stream aus dem Classicbid-Zentrum Rheinhessen übertragen.
Die Versteigerung Ende Juni wurde via Live-Stream aus dem Classicbid-Zentrum Rheinhessen übertragen.
(Bild: Classicbid/Metz)

Corona-bedingt verlegte sich Classicbid, die Sparte für automobile Klassiker von Auktion & Markt, von gut besuchten Live-Auktionen auf eine Versteigerung per Live-Stream. Nach der bislang dritten Veranstaltung dieser Art zogen die Verantwortlichen von Classicbid eine positive Bilanz vor der Sommerpause: Das virtuelle Format komme gut an, wenngleich es nicht den Eventcharakter ersetzen könne, für den Klassikliebhaber und Bieter von weit her anreisen. Classicbid geht gleichwohl davon aus, dass die Auktionen auch in der zweiten Jahreshälfte virtuell stattfinden werden.

Bei der Auktion Ende Juni kamen sowohl klassische Fahrzeuge als auch diverse Automobilia unter den Hammer. Ein Moderator führte durch das Fahrzeugangebot, um die persönliche Inspektion vor Ort so gut wie möglich zu ersetzen. Mit einer Verkaufsquote von 70 Prozent waren die Veranstalter mehr als zufrieden. Denn sieben der zehn anstehenden automobilen „Schätzchen“ wurden erfolgreich versteigert.

Angeboten waren unter anderem zwei echte Zuffenhausener Kraftsportler: Ein Porsche 911 Carrera Cabrio ging zum Hammerpreis von 42.240 Euro und ein 911 Carrera 4 S für respektable 84.700 Euro weg. Auch ein zeitlos eleganter Mercedes-Benz SL 500 fand für knapp 17.000 Euro einen neuen Besitzer.

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Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«, Vogel Communications Group