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Onlinebusiness: Börse ade, Agentur ade!

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Das kleine Kia-Autohaus Putzlacher hat seine Digitalstrategie auf den Prüfstand gestellt. Die Folge: der Verzicht auf renommierte Webdienstleister und der Wechsel zu neuen Anbietern. Dem Geschäft hat das nach eigenem Bekunden nicht geschadet.

Niedrigere Kosten und eine Onlinepräsenz exakt gemäß den eigenen Vorstellungen: Das Autohaus Putzlacher hat sein Internetbusiness komplett auf den Prüfstand gestellt und sich für neue Dienstleister entschieden.
Niedrigere Kosten und eine Onlinepräsenz exakt gemäß den eigenen Vorstellungen: Das Autohaus Putzlacher hat sein Internetbusiness komplett auf den Prüfstand gestellt und sich für neue Dienstleister entschieden.
(Bild: »kfz-betrieb«)

Irgendwann im vergangenen Jahr hat es Svetlana Putzlacher gereicht: Rund 1.000 Euro zahlte das Kia-Autohaus, das sie zusammen mit ihrer Partnerin Maria betreibt, Monat für Monat allein für seine Website und Inserate in einer großen Onlinefahrzeugbörse. Das war der Geschäftsführerin schlicht zu viel. Deswegen entschloss sie sich zu einem harten Schnitt: die Trennung von der Webagentur und die Kündigung des Vertrags mit der Fahrzeugbörse.

Hat das dem Autohaus geschadet? Nein, sagt Svetlana Putzlacher. Mit einer neuen Website und trotz des kompletten Verzichts auf eine Börse sind die Verkaufszahlen stabil. Das Unternehmen spart jetzt nach eigenen Schätzungen rund 10.000 Euro im Jahr. Und Onlinenutzer bleiben heute doppelt so lange auf der Internetseite des Unternehmens wie früher.