Onlinemarketing: Werbung im News-Outfit

Auf den ersten Blick sieht es aus wie redaktioneller Inhalt, am Ende ist es Werbung: Seit einigen Jahren erlebt das sogenannte „Native Advertising“ einen Boom im Onlinemarketing. Auch Autohäuser können dieses Instrument zur Kundenansprache nutzen.

| Autor: Martin Achter

Der Onlinenutzer erkennt nicht immer sofort, dass es sich eigentlich um Werbung eines Autohauses handelt: Die Wirkung von Native Advertising beruht darauf, dass werbliche zunächst wie redaktionelle Inhalte anmuten.
Der Onlinenutzer erkennt nicht immer sofort, dass es sich eigentlich um Werbung eines Autohauses handelt: Die Wirkung von Native Advertising beruht darauf, dass werbliche zunächst wie redaktionelle Inhalte anmuten. (Bild: ©CRimages - stock.adobe.com)

Nutzer von Onlineportalen halten sie beim Überfliegen vielleicht für redaktionelle Artikel; bei genauerem Hinsehen ist es aber Werbung von Unternehmen: Die Rede ist von sogenannten Native Ads. Im Onlinemarketing hat diese Werbeform in den vergangenen Jahren eine gewisse Konjunktur erlebt. Auch Autohäuser nutzen sie, um Aufmerksamkeit von Kunden zu erhalten – und als Reaktion auf die zunehmende Werbeblindheit von Onlinenutzern.

Native Advertising ist eine Werbeform, mit der Unternehmen werblich motivierte Inhalte in redaktioneller Aufmachung in einem redaktionellen Trägermedium platzieren können. Das heißt: Native Ads kommen optisch oft wie redaktionelle Artikel daher und sind auch inhaltlich in vielen Fällen informierend, unterhaltend oder nutzwertig. So beschreibt zumindest der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) Native Advertising in einer Broschüre. An einer oder mehreren Stellen in den Texten verweisen Native Ads dann in der Regel auf das werbende Unternehmen, und zwar indem dessen Name genannt wird oder auch durch Links auf Landingpages im World Wide Web. Native Ads müssen als Werbung gekennzeichnet werden. Oft fallen die entsprechenden Verweise aber nicht gleich ins Auge.

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